30 Jahre Das Futterhaus |

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Erfolgsgeschichte aus dem ­hohen Norden

30 Jahre Futterhaus

30 Jahre Futterhaus.

Der knuffige gelbe Hund ist ein Markenzeichen, das zu Das Futterhaus sehr gut passt. Denn die Fachhandelsgruppe aus Elmshorn ist in der Heimtierbranche nicht nur erfolgreich, sondern auch beliebt.

"Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen", hat der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter von Das Futterhaus mal in einem Interview als sein Lieblings-Sprichwort angegeben. Ohne Leidenschaft und Durchsetzungsvermögen wäre ihm und seiner Frau Marion der Erfolg der nunmehr 30 Jahre alten Zoofachhandelskette auch nicht möglich gewesen.

 
Als das Ehepaar 1987 in der norddeutschen Kleinstadt Pinneberg einen 400 m2 großen Supermarkt für Heimtierprodukte namens Das Futterhaus eröffnete, kam das in der Heimtierbranche schon fast einer Revolution gleich. Fressnapf war noch längst nicht auf dem Markt, die Gartencenter- und Baumarktketten beschränkten sich noch auf ihr Kernsortiment, und Tante-Emma-Geschäfte stellten den Normalfall im Zoofachhandel dar. 

Umsetzung einer Vision

Als ehemaliger Außendienstmitarbeiter des Tiernahrungsherstellers Mars Pet Care, der damals noch Effem hieß, kannte Eggerstedt die Heimtierbranche. Und er hatte eine Vision: Er entwickelte ein Zoofachhandelskonzept, das sich von dem der damaligen kleinen Zoofachgeschäfte deutlich unterscheiden sollte. Eggerstedt schwebte große Verkaufsflächen mit SB-Markt-Charakter vor, auf denen die LEH-Klassiker ebenso erhältlich sein sollten wie Fachmarktprodukte. Auch mit seiner Idee, in seinen Märkten jeweils eine Futterbar mit einer großen Auswahl an Lose-Futter anzubieten, war Eggerstedt eine Art Pionier. Dafür, dass die Standorte auch von außen unverkennbar waren, sorgte ein gelber Hund, der von Anfang an im Logo, in der Firmenwerbung, als Maskottchen und als Sympathieträger omnipräsent in Erscheinung tritt.


In den folgenden Jahren folgten weitere Filialen, bis 1993 der erste Franchisepartner mit einem Das-Futterhaus-Markt an den Start ging. Seit dem Einstieg der Bartels-Langness-Unternehmensgruppe, einer der führenden inhabergeführten Lebensmittelhändler Deutschlands, wuchs das Expansionstempo der Fachhandelsgruppe. 

 

Weichen für gesundes Wachstum

Der Weg zum Erfolg war nicht immer leicht und hin und wieder auch von leichten Rückschlägen geprägt. Viele Industriefirmen waren anfangs gegenüber den Ideen von Eggerstedt etwas skeptisch und zeigten sich zurückhaltend. Auch die inhaltliche Ausgestaltung des Konzepts stand noch an. So räumt Eggerstedt heute etwa ein, am Anfang zu wenig Fachhandelsprodukte und Zubehör im Sortiment geführt zu haben. Um bedarfsgerechte Strategien für jeden Standorttyp zu entwickeln, haben er und sein Team unermüdlich an den Details gefeilt und vieles auch getestet: VIP-Pets-Shops und City-Konzepte ebenso wie exklusive Premium-Läden, schmucke Erlebnismärkte und Sonderpostenmärkte. Die Mühe hat sich gelohnt: Mit über 10.000 Produkten rund ums Heimtier, durchdachten POS-Konzepten und einer ausgefeilten Marketingstrategie hat Das Futterhaus die Weichen für seinen bemerkenswerten Wachstumskurs gestellt. Nach Fressnapf ist das in Elmshorn ansässige Unternehmen mit einem Umsatz von 315 Mio. Euro (2016) die unbestrittene Nummer zwei unter den Fachhandelsgruppen. Pro Jahr eröffnet Das Futterhaus 20 bis 30 neue Standorte. Auch durch mehrere Übernahmen von zuvor unabhängigen Fachgeschäften und bisherigen Standorten von Wettbewerbsunternehmen ist Das Futterhaus in ganz Deutschland gewachsen. Das Futterhaus ist nicht nur erfolgreich. Da die Fachhandelsgruppe trotz ihres beeindruckenden Wachstumskurses auch bodenständig und gegenüber ihren Lieferanten fair und verantwortungsbewusst geblieben ist, genießt sie in der Branche große Sympathie.


Auch als Arbeitgeber hat sich Das Futterhaus eine hohe Reputation geschaffen. Mehrfach erhielt das Unternehmen Auszeichnungen wie "Bester Ausbildungsbetrieb" oder "Bester Arbeitgeber", bei denen auch das Votum der Mitarbeiter berücksichtigt wurde. Auf die Kompetenz des Verkaufspersonals legt die Handelsgruppe ein immer größeres Augenmerk. Damit sich die Mitarbeiter regelmäßig weiterbilden können, wurde bereits 2009 eine firmeneigene Akademie mit einem großen Schulungsangebot ins Leben gerufen.

 

Erfolg in Österreich

Die Auslandsexpansion hat bei Das Futterhaus keine Priorität. Nachdem das Unternehmen um die Jahrtausendwende herum eine Ausweitung nach Italien und Frankreich gestartet ist, wurden diese Aktivitäten schon nach kurzer Zeit wieder beendet.

 
In Österreich dagegen, wo Norbert Steinwidder für die Geschicke des Franchiseunternehmens verantwortlich ist, wächst Das Futterhaus sogar noch stärker als auf dem Heimatmarkt. Während im vergangenen Jahr in Deutschland ein Umsatzwachstum in Höhe von 6,5 Prozent erzielt wurde, wuchs das Unternehmen in Österreich sogar um 16,6 Prozent. Mittelfristig sollen in der Alpenrepublik bis zu 50 Standorte eröffnet werden. 


|11.07.2017

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