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ZZF fordert Verbot von gewerblichen Tierbörsen

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF)

Sind die beliebten Zierfischbörsen auf Messen in Gefahr?

Anlässlich der Bundestagswahl 2017 hat der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) an die im Bundestag vertretenen Parteien appelliert, den Handel mit Tieren auf gewerblichen Tierbörsen zu verbieten.

Seine Tierschutz-Forderung wird unterstützt vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e. V. (BNA), der Bundestierärztekammer, dem Deutschen Tierschutzbund e.V., Pro Wildlife e.V. und TASSO e.V. Auf Tierbörsen könne aufgrund des Andrangs und des schnellen Verkaufsgeschehens eine sachgerechte Beratung beim Kauf von Heim- und Wildtieren meistens nicht sichergestellt werden, begründet der ZZF in einer Mitteilung das Vorgehen.

Eine Beratung durch den Verkäufer über einen längeren Zeitraum im Anschluss an den Kauf sei nicht möglich. Zudem bestehe die Gefahr der Beeinträchtigung des Tierwohls bei wiederholtem Transport, Lagerung und Präsentation der Tiere - insbesondere bei langen Anreisestrecken und bei gewerblichen Händlern, die von Börse zu Börse ziehen. "Deshalb sollen gewerbliche und überregionale Tierbörsen verboten werden", so der Wortlaut der ZZF-Mitteilung.

Tierbörsen beispielsweise von Züchterverbänden, auf denen Privatpersonen in kleinem Umfang Nachwuchs aus eigener Tierhaltung verkaufen oder tauschen, können unter verbindlichen Auflagen weiterhin erlaubt bleiben.

Nicht von dem Verbot betroffen sollen zudem Zierfischbörsen auf Endverbrauchermessen sein, teilt der ZZF auf Nachfrage von petonline mit, wenngleich es hier sehr schwer falle, die Trennung von gewerblichem und privatem Verkauf zu ziehen.




| 3. Mai 2017

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Kommentare Lesen

Alexander Dobernig: Das heisst der ZZF als Veranstalter der INTERZOO fordert ein Verbot der ganzen gewerblichen Anbieter von Fischen, Händler wie Züchter die auf der Aqua Fisch der Fisch und Reptil und der Animal Stuttgart in Hannover und Magdeburg Fische und andere Aquarientiere verkauft haben??
Die Fisch & Reptil ohne Fisch und ohne Reptil wird wohl nicht überlebensfähig sein und die Aqua Fisch Friedrichshafen sähe auch düsteren Zeiten entgegen.
Von den kleineren reinen Aquaristikmessen rede ich da noch gar nicht einmal, die sind dann sowieso gestorben wenn keine Tiere mehr verkauft werden dürfen.

Da werden die ZZF Mitglieder Ihrem Verband aber dankbar sein, wenn dieser ein Verbot Ihrer Verkaufsaktivitäten fordert.

Nach dem EXODUS von Nestle Purina, MARS, Royal Canin, Tetra, Eheim, Hills, Eukanuba, der Pleite von Karlie und der Vergrämung des Aquaristik und Terraristikbereichs durch diese Presseaussendung werden auf der INTERZOO wohl viele neue Lochwände für chinesische Austeller aufgestellt werden müssen.

Und ich hab ein Wochenende im Mai der geraden Jahre wieder frei für andere Aktivitäten.
Moll: Haben die nix anderes zu tun? Warum gilt das nicht für Fische, sind das keine Tiere?
Einfach nur schwach der ganze Versuch!!!!

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