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Soforthilfe für kleine Zoofachhändler

Land of Dogs, Tierbude Nalbach und PAW Europe wollen kleineren Zoofachbetrieben, die besonders stark unter den Folgen der Coronavirus-Krise leiden, unter die Arme greifen.

Die bundesweit umgesetzte Kontaktsperre hat auch großen Einfluss auf das allgemeine Kaufverhalten. Die Einkaufswege der meisten Kunden beschränken sich in Zeiten von Coronavirus aufs Wesentliche. Fachmärkte, die in der Nähe großer Lebensmittelmärkte platziert sind, werden nun eher aufgesucht, als kleine Spezialgeschäfte in der Innenstadt. Fehlende Kundschaft, leere Geschäfte und massive Umsatzeinbußen könnten den einen oder anderen kleinen Zoofachhandelsbetrieb in die Knie zwingen - erst recht, wenn seine finanziellen Rücklagen gering oder gar nicht erst vorhanden sind.

 

Konzept für Direktversand

Um kleine Zoofachgeschäfte zu unterstützen, bieten die drei Firmen Land of Dogs, Tierbude Nalbach und PAW Europe registrierten Zoofachhändlern ein vereinfachtes Direktversandkonzept als Soforthilfe an. Allen von der Krise betroffenen Fachhändlern bieten sie an, bis zum 30. Juni den Versand für alle Artikel der Marken "alcott", "Bamboo Groom" und "Kong retractable (Rollleinen)" an Endkunden zu übernehmen. Jeder Fachhändler kann so über seinen Web­shop, per Facebook/Instagram, WhatsApp oder auch via Telefon seine Bestandskunden ansprechen und ihnen kontaktlos, und ohne vorab in Ware investieren zu müssen, ein breites Sortiment an Tierzubehör anbieten. Jeder Einkauf wird zu Sonderkonditionen direkt an die Endkunden verschickt. Das Konzept ist so ausgelegt, dass jeder Händler seinen Kunden Artikel ab 10 Euro versandkostenfrei anbieten und gleichzeitig eine attraktive Marge erzielen kann. Damit soll auch kleinen und kleinsten Unternehmen ermöglicht werden, wettbewerbsfähige Angebote an den Endkunden zu machen, die sofort Liquidität erzeugen.


Gegenüber einer gängigen Dropship-Kalkulation ist das Angebot substanziell subventioniert. Um den kleinen Fachhandel zu unterstützen, verzichten die beteiligten Großhändler eigenen Angaben zufolge darauf, die echten Kosten für Verpackungsmaterial, das Packen und das Porto für versicherten Paketversand weiterzureichen. Zielgruppe dieser Aktion sind solche Unternehmen, die in erster Linie ein kleines Ladengeschäft betreiben und von der Krise besonders hart getroffen werden.




"Neue Wege gehen"

"Uns haben viele Anrufe erreicht, in denen Kunden von teilweise existenziellen Schwierigkeiten berichteten, und es war klar, dass wir es etwas tun mussten, um in dieser Situation zu helfen", erklärt Ken Golisch die Beweggründe für die unkonventionelle Aktion. Marc Müller, Geschäftsführer von Land of Dogs, zeigte sich sofort bereit, sich bei dieser Hilfsaktion ebenfalls einzubringen: "Die aktuelle Situation fordert uns alle. Wir müssen zusammenstehen und bereit sein, neue Wege zu gehen." Ebenso Thomas Steffen, Geschäftsführer der Tierbude Nalbach: "Als PAW die Idee einer gemeinsamen Aktion an uns herangetragen hat, haben wir nicht eine Sekunde gezögert. Wir hoffen, so wenigstens etwas helfen zu können."

 

 

5/2020
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