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Peta plant Demo vor der Obi-Zentrale

Für Mittwoch, 6. Juni, plant Peta u. a. eine Demonstration vor der Firmenzentrale in Wermelskirchen.

Das mediale Interesse war groß, als die Tierschutzorganisation Peta deutschen Baumärkten im Sommer 2015 vorwarf, Kleintiere unter unwürdigen Verhältnissen zu halten und zu verkaufen.

Obi hatte damals schnell reagiert und angekündigt, diesen Verkauf einzustellen. Jetzt wirft Peta Deutschlands größtem Baumarktbetreiber vor, das damalige Versprechen gebrochen zu haben. Immer noch würden "in den Filialen empfindliche Tiere verkauft". "Nach erfolgloser Kommunikation mit dem Unternehmen kündigt Peta nun eine neue Kampagne gegen den Tierverkauf bei Obi an", so die Organisation weiter.

Für Mittwoch, 6. Juni, plant Peta u. a. eine Demonstration vor der Firmenzentrale in Wermelskirchen.

Obi weist darauf hin, dass die konzernabhängigen Märkte bereits seit 2011 keine Lebendtiere mehr führen. Unter den Franchisepartnern waren dies nach 2015 noch vier Partnern mit insgesamt 13 Standorten, das sind genau zwei Prozent aller Obi-Märkte.

Die Zentrale könne, so Obi, seinen Franchisenehmern den Verkauf von Kleintieren nicht verbieten. Man diskutiere aber mit den betreffenden Partnern, um auch hier den Ausstieg aus dem Handel mit lebenden Tieren zu erreichen.

Inzwischen haben Obi zufolge zwei der betroffenen Franchisenehmer bekannt gegeben, ihre Lebendtierabteilungen (außer Aquaristik) zwischenzeitlich geschlossen zu haben. Die Schließung dieser Abteilungen habe länger gedauert, weil die Suche nach neuen Besitzern für die Tiere etwas länger gedauert habe.

Nach Aussagen einer Peta-Sprecherin hat sich die Anzahl der Filialen, die Tiere verkaufen, seit dem 2015 von Obi abgegeben Versprechen nicht verringert.

|18. Mai 2018

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