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"Unsere Stammkunden bedeuten mir sehr viel"

Fressnapf, Martina Pantaleon

Martina Pantaleon ist mit Leib und Seele mit Fressnapf verbunden.

Fressnapf, Markt in Erkelenz, Fotos: Fressnapf Holding SE/Yvonne Ploenes (2)

Der Markt in Erkelenz ist vor kurzem umgezogen. Fotos: Fressnapf Holding SE/Yvonne Ploenes (2)

Sie ist Marktleiterin der ersten Stunde und geht dieser Tätigkeit noch immer mit Feuereifer und großer Begeisterung im Fressnapf Erkelenz nach: pet unterhielt sich mit Martina Pantaleon.

Wie kann man nur mit Tiernahrung Geld verdienen? Das fragten sich viele Menschen in Erkelenz, nachdem am 18. Januar 1990 der erste Fressnapf-Markt in der Adam-Opel-Straße 15 eröffnet hat. Martina Pantaleon, die zu dieser Zeit im gleichen Gebäude noch als stellvertretende Filialleiterin in einem Lidl-Markt tätig war, staunte anfangs auch nicht schlecht über den neuen Nachbarn, der mit einem völlig neuen Konzept um die Gunst der Heimtierhalter warb. Doch als Torsten Toeller sie wenige Monate später fragte, ob sie in seinem Markt die Leitung übernehmen wolle, sagte sie kurzerhand zu und hat, so sagt sie heute, diesen Entschluss nie bereut.


Nach einer nicht ganz einfachen Anfangsphase entschloss sich Torsten Toeller das Sortiment in den Fressnapf-Märkten deutlich zu vergrößern, in erster Linie auf Fachhandelsmarken zu setzen und die Preise deutlich zu senken. Das zeigte Wirkung und habe, so Martina Pantaleon, viel dazu beigetragen, dass sich der Markt in Erkelenz schon bald sehr positiv entwickelt habe.

"Vieles hat sich verändert"

"Die Entwicklung war damals total spannend", bilanziert die erste Fressnapf-Marktleiterin heute. Und auch wenn Fressnapf mittlerweile ein bedeutsames und großes Handelsunternehmen in Deutschland ist: "Vom familiären Charakter ist immer noch etwas geblieben, was ich nach wie vor sehr schätze." Nicht nur Fressnapf habe sich in den letzten 30 Jahren enorm verändert, auch sonst, vom Geldverkehr bis hin zu den Produkten, der Marktausstattung und der Personalstärke in den Märkten, erinnert nur noch wenig an die Umstände und Verhältnisse vor 30 Jahren. Am ehesten seien im Vergleich zu 1990 die Bedürfnisse der Kunden gleich geblieben, meint Martina Pantaleon. "Das persönliche Beratungsgespräch ist den meisten Heimtierbesitzern immer noch sehr wichtig. Viele Kunden erzählen auch erst einmal von ihren Tieren, bevor es um den eigentlichen Einkauf geht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass langfristig der stationäre Fachhandel unter dem Onlinehandel leiden muss, jedenfalls nicht in der Heimtierbranche." Ihrer Meinung nach kaufen online keineswegs nur jüngere Heimtierhalter ein, sondern Menschen aus allen Altersgruppen. Umgekehrt sei es aber auch nicht so, dass junge Erwachsene alles online bestellen und überhaupt nicht mehr ein stationäres Geschäft betreten würden. Im Gegenteil: Gerade wenn es sich um Zubehör handelt, möchten viele Kunden, ob jung oder alt, die Artikel nach wie vor gerne anfühlen und das Material genau unter die Lupe nehmen.


Einen Unterschied zu früher stellt Martina Pantaleon allerdings schon fest: "Die Kunden sind heute kritischer, manchmal ungeduldiger, aber deutlich besser informiert. Ob zur Passform des Halsbandes oder zu Getreide in der Tiernahrung - als Zoofachhändler muss man heute viele unterschiedliche Fragen beantworten können." Da spürt sie immer wieder, welch große Bedeutung Heimtiere für viele Menschen haben. "Es gibt viele Kunden, die sogar für ihr Tier mehr Geld ausgeben als für sich selbst."

Viel Erfahrung

Weil Martina Pantaleon viel Erfahrung in ihrem Beruf hat, war sie zwischenzeitlich auch hin und wieder mal an anderen Einsatzorten im Unternehmen tätig. So habe sie übergangsweise für ein halbes Jahr den XXL-Markt in Krefeld geleitet. Und auch in der Bezirksleitung sei sie mal tätig gewesen, erzählt sie. Doch immer wieder kommt sie gerne nach Erkelenz zurück, wo sie nur wenige hundert Meter vom Markt entfernt wohnt: "Unsere Stammkunden bedeuten mir sehr viel. Ich freue mich immer wieder über die Gespräche mit ihnen", sagt sie, und man hört ihr an, dass dies von Herzen kommt. "Es sind die Menschen wie Martina Pantaleon, die bei uns den Unterschied machen", betont Torsten Toeller anerkennend. Weiß sie, was er damit meint? "Ich glaube schon", sagt sie. "Ich führe das Geschäft in Erkelenz als Marktleiterin, als ob es mein eigenes sei. Ich bin wirklich mit Leib und Seele dem Unternehmen verbunden."




 

 

Umzug kurz vor dem Jubiläum

Am 18. Januar 1990 ging der erste Fressnapf in Erkelenz an den Start: in der Adam-Opel-Straße 15. Dieser erste Standort ist nun kurz vor dem 30. Geburtstag des Handels­unternehmens ca. 500 Meter umgezogen in die Paul-Rüttchen-Straße 11b. Mit seinen 620 m2 ist der Markt fast doppelt so groß wie zuvor. Zudem ist der Standort deutlich heller und moderner. Ebenso unverändert wie der Inhaber des Marktes, Torsten Toeller, ist auch die Marktleiterin Martina Pantaleon.

|26.02.2020 | 13:16

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