Aus Produktverkäufen wurde konkrete Hilfe, wie Norbert Marschallinger, Managing Director von Fressnapf Deutschland, in einem Pressestatement bekannt gibt. Auf genau 151.583,60 Euro beläuft sich die Summe, die durch Produktverkäufe von Fressnapf nun den Organisationen Deutscher Tierschutzbund und Vita Assistenzhunde zu Gute kommt. Marschallinger nimmt in einem persönlichen Beitrag dazu Stellung.
Der Tierschutz in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, schreibt er. Überfüllte Tierheime, steigende Kosten, Personalmangel und eine wachsende Zahl an Tieren, die auf Schutz, Versorgung und eine zweite Chance angewiesen sind. Gleichzeitig werde deutlich, wie wichtig Tiere für viele Menschen sind – als Familienmitglieder, emotionale Stütze oder als unverzichtbare Begleiter:innen im Alltag.
Bei Fressnapf sei diese Beziehung keine abstrakte Idee, denn alle Mitarbeiter:innen seien Tierfreund:innen – genau wie die Kund:innen. Viele – Marschallinger eingeschlossen – sind selbst Tierhalter:innen und kennen die Verantwortung, die Freude und auch die Sorgen, die mit dem Zusammenleben mit Tieren verbunden sind. Diese Nähe präge den Blick auf den Tierschutz: nicht theoretisch, sondern ganz konkret und nah an der Lebensrealität von Tierhalter:innen, so der Deutschlandchef des Unternehmens.
Norbert Marschallinger lebt mit geretteten Tieren
Auch in seinem eigenen Leben spielen Tiere schon lange eine besondere Rolle, berichtet er. Sein Sohn hat eine Beeinträchtigung, und die Familie dürfe täglich miterleben, welch enorme Unterstützung und Lebensfreude ein Hund schenken kann. Diese tiefe Verbundenheit zu Tieren begleite ihn schon immer und präge seinen Einsatz für den Tierschutz. Privat gebe er Tieren ein Zuhause: Die vier Katzen seiner Familie seien alle gerettet, und ehemalige Legehühner dürfen im Garten ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen.
Gleichzeitig bestehe die Fressnapf-Belegschaft aus Expert:innen rund ums Heimtier – mit Wissen um seine Bedürfnisse, Versorgung, Gesundheit und Verhalten. Diese fachliche Kompetenz sei für ihn entscheidend, schreibt der Manager, denn nachhaltiger Tierschutz brauche beides: Herz und Know-how.
Besondere Verantwortung
Gerade deshalb trügen Unternehmen, die täglich mit Beziehung zwischen Mensch und Tier arbeiten, eine besondere Verantwortung. Für Marschallinger ist klar: Engagement für den Tierschutz darf kein kurzfristiger Impuls sein und erst recht kein Marketingversprechen, das an der Kasse endet. Tierschutz braucht Verlässlichkeit, langfristige Partnerschaften und den festen Willen, Verantwortung auch dann zu übernehmen, wenn niemand hinschaut. Dieses Verständnis präge das Handeln des Unternehmens, so Marschallinger. Es sei fest in der Fressnapf-Initiative „tierisch engagiert“ verankert.
Die Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes und von Vita Assistenzhunde sei Ausdruck genau dieses Selbstverständnisses, erklärt er. Beide Organisationen leisten tagtäglich Außergewöhnliches – für Tiere in Not, für bessere Strukturen im Tierschutz und für Menschen, die dank ihrer Assistenzhunde neue Selbstständigkeit und neuen Lebensmut gewinnen. Solche Arbeit verdiene nicht nur Anerkennung, sondern konkrete Unterstützung.













