Die Sagaflor AG, die auch das Fachhandelskonzept Zoo & Co. betreibt, konnte sich in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld im Geschäftsjahr 2025 stabil behaupten, berichtete Vorstand Oliver Poppitz bei der diesjährigen Hauptversammlung.
Die anhaltende Konsumzurückhaltung der Verbraucher prägte zahlreiche Handelsbereiche: Während sich der Gartenmarkt mit einem Rückgang von 0,6 % insgesamt robust zeigte, stand der Fachhandel deutlich stärker unter Druck. „Auch im Heimtiermarkt blieb die Gesamtnachfrage stabil, allerdings belasteten insbesondere rückläufige Zubehörumsätze viele Fachhandelsbetriebe“, hieß es weiter. Gleichzeitig setzten sich demnach die Verschiebungen zwischen den Vertriebskanälen fort und der Onlinehandel gewann weiter an Bedeutung.
Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte die Sagaflor wichtige Zukunftsprojekte erfolgreich umsetzen. Ein Schwerpunkt lag auf dem Ausbau der digitalen Kundenansprache. Gleichzeitig wurde mit der Erweiterung und Verlagerung des Zentrallagers ein bedeutendes Investitionsprojekt erfolgreich abgeschlossen, das die Warenverfügbarkeit stärkt, den Service für die Partnerbetriebe verbessert und zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum schafft.
Die Umsatzerlöse lägen mit 66,7 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau und die auf 38,3 % erhöhte Eigenkapitalquote unterstreiche die solide wirtschaftliche Basis des Unternehmens. „Trotz der umfangreichen Investitionen in Zukunftsprojekte blieben die Ausschüttungen an die Partnerbetriebe auf einem hohen Niveau.“ Gleichzeitig wurde die Dividende in gleicher Höhe wie im Vorjahr beschlossen.
Vorstand Peter Pohl blickte auf das Geschäftsjahr 2026 sowie die Herausforderungen der kommenden Jahre: Im Mittelpunkt stehen das weiter zunehmende Wachstum des Onlinehandels im Garten- und Heimtierbereich und die daraus resultierenden Anforderungen an den stationären Handel mit seinen mehr als 700 Standorten. „Gleichzeitig gewinnen die Aufnahme neuer Sortimente sowie die dynamische Entwicklung der digitalen und personalisierten Kundengewinnung und moderner Loyalitätsprogramme zunehmend an Bedeutung“, erklärte Pohl. „Entscheidend wird sein, im digitalen Umfeld sichtbar, relevant und attraktiv für die Kund:innen zu sein.“ Darüber hinaus stünden die weitere Stärkung der Partnerunternehmen sowie eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Endkund:innen im Fokus der strategischen Agenda.











