News | ZZF kritisiert Klöckner-Entwurf

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„Damit würde der tiervermittelnde Zoofachhandel zerstört“

Foto: ZZF, Sven Biernath

Für ZZF-Präsident Norbert Holthenrich sind Teile des Klöckner-Entwurfs schlecht fürs Tierwohl.

Scharfe Kritik übt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) an Teilen des Verordnungsentwurfs für mehr Tierschutz im Zoofachhandel, den Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am gestrigen 2. Dezember der Öffentlichkeit vorstellte (petonline berichtete). Vor allem die geplante Befristung der Handelserlaubnis des tierführenden Zoofachhandels auf acht Jahre lehnt der Verband ab. "Damit würde der tiervermittelnde Zoofachhandel zerstört", meint ZZF-Präsident Norbert Holthenrich.

"Handelsunternehmen müssen steuerrechtliche Abschreibungszeiträume berücksichtigen und wollen sichere Arbeitsplätze schaffen. Für unternehmerische Entscheidungen und Investitionen in tierschutzgerechte Tierverkaufsanlagen, Mieten von Gewerbefläche u.ä. muss es eine ausreichende Planungssicherheit geben. Diese ist nicht gegeben, wenn eine Sachkundeprüfung der tierverantwortlichen Person und damit zwangsläufig auch die Erlaubnis zum gewerbsmäßigen Handel mit lebenden Wirbeltieren automatisch nach acht Jahren erlöschen."

Norbert Holthenrich befürchtet, dass der Zoofachhandel aufgrund mangelnder Planungssicherheit die Vermittlung von Tieren einstellen würde, sollte die Verordnung im nächsten Sommer unverändert in Kraft treten. "Das wäre schlecht für das Tierwohl, da voraussichtlich mehr Tiere über unkontrollierte Kanäle verkauft würden."

Die von der Ministerin angekündigten Maßnahmen zur Stärkung des Personals im Zoofachhandel begrüßt Norbert Holthenrich. Der ZZF-Präsident würde sich aber in Zukunft eine bundeseinheitliche fachspezifische Ausbildung für Zoofachhändler wünschen, um einen bundeseinheitlichen Standard hinsichtlich der Sachkunde im Zoofachhandel sicherzustellen.




| 3. Dezember 2020 | 09:15

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