Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) hat in einer Pressemitteilung eine strategische Neuausrichtung angekündigt. Nach dem Rücktritt des Präsidenten Jens Crueger, des Geschäftsführers Thomas Münch sowie weiterer Funktionsträger arbeite man daran, die politische Facharbeit und den Service für die angeschlossenen Vereine auf ein neues Fundament zu stellen. Dies sei das Ergebnis eines innerverbandlichen Klärungsprozesses.
Einladung zur Mitgestaltung
Für die anstehende Neuausrichtung stehe bereits ein engagierter Kern an Fachleuten bereit, heißt es in der Mitteilung. Alle Mitglieder, Bezirke und Experten seien jedoch eingeladen, sich aktiv an der Neugestaltung zu beteiligen.
Im Rahmen des Sanierungskonzepts VDA 2028 plant der Verband nun, seine Rolle gegenüber Gesetzgebern auf nationaler und EU-Ebene neu zu definieren. Zudem soll durch den Ausbau strategischer Partnerschaften sowie die aktive Mitarbeit in fachrelevanten Dachorganisationen der politische Einfluss der Vivaristik gestärkt werden. Geschäftsabläufe sollen modernisiert und transparente Beteiligungswege für Vereine und Bezirke geschaffen werden. Darüber hinaus will man eine Verbandskultur etablieren, die einladende Strukturen für neue Ehrenamtliche bietet und die Jugendarbeit verstärkt fördert.
Außerordentlicher Verbandstag
Gemäß der Satzung wird zeitnah ein außerordentlicher Verbandstag einberufen. Dort sollen die vakanten Ämter neu besetzt und das Sanierungsprogramm detailliert vorgestellt werden. Um die Kontinuität in der Verwaltung während der Übergangsphase zu gewährleisten, wird der bisherige Schatzmeister Peter Frank den Prozess beratend begleiten.












