Die Hornbach-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Plus von 3,8 Prozent auf 6,434 Mrd. Euro erzielt, wie der Konzern auf seiner Jahrespressekonferenz am gestrigen 19. Mai bekannt gab. Die Nettoumsätze der Baumärkte erreichten dabei europaweit im Zeitraum vom 1. März 2025 bis 28. Februar 2026 sogar ein noch höheres Plus von 4,0 Prozent auf 6,082 Mrd. Euro. In Deutschland legten die Baumärkte um 2,3 Prozent auf 2,849 Mrd. Euro zu und im übrigen Europa um 5,5 Prozent auf 3,233 Mrd. Euro.
Im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Hornbach einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres. „Wir blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2026/27, auch wenn das Marktumfeld anspruchsvoll bleibt. Der europäische DIY-Markt ist strukturell attraktiv und bietet insbesondere in Osteuropa hohes Nachfragepotenzial“, sagt Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.

Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Baumarkt AG, betonte das Thema der Preise: „Hornbach steht für Verlässlichkeit – gerade in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld. Das Versprechen, günstigster Anbieter zu sein und auf Dauertiefpreise zu setzen, statt kurzfristige Rabattaktionen auszuloben, ist gerade in diesen Zeiten für uns selbstverständlich.“
Laut dem Konzern entfielen 12,7 Prozent der Baumarktumsätze auf Onlinekanäle inklusive Click & Collect. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Onlineumsatz im Geschäftsjahr 2025/26 demnach um 7,1 Prozent auf 771,4 Mio. Euro. Flächen- und währungsbereinigt erhöhten sich die Umsätze der Baumärkte europaweit um 2,4 Prozent. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union musste 2025 einen Rückgang des Umsatzes um 1,3 Prozent auf 352 Mio. Euro hinnehmen. Die Baumarktkette führt auch den Bereich Heimtier im Sortiment, zum Anteil an Fläche oder Umsatz gibt es jedoch keine Angaben.
Der operative Cashflow des Hornbach-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2025/26 auf 374,7 Mio. Euro (2024/25: 318,4 Mio. Euro). Dabei investierte die Gruppe Mittel in Höhe von 220,4 Mio. Euro (2024/25: 183,7 Mio. Euro), nach eigener Aussage im Wesentlichen in Grundstücke und Gebäude für Neueröffnungen sowie in die Modernisierung und Erweiterung bestehender Märkte.
In der Investitionssumme enthalten sind auch Grundstücke für die Expansion nach Serbien. Die erste Markteröffnung in Serbien ist laut dem Unternehmen für Ende 2027 geplant.
Das bereinigte EBIT lag mit 264,7 Mio. Euro (-1,8 Prozent) nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2024/25: 269,5 Mio. Euro). Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 kündigte der Konzern an, die Investitionen entsprechend den Expansionsplänen voraussichtlich gegenüber dem Vorjahr zu steigern.













