Eine gemeinsame Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) und des Informationsdienstleisters CRIF unter 76 deutschen Online-Händlern zeigt: 93 Prozent der deutschen Online-Shops waren bereits mit Betrug oder Betrugsversuchen konfrontiert. Fast die Hälfte der Händler (48 Prozent) verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten einen weiteren Anstieg der Betrugsfälle.
Am häufigsten betroffen sind die Unternehmen von Identitätsbetrug (75 Prozent). 67 Prozent berichten von manipulierten Namens- und Adressdaten, 55 Prozent von vollständig falschen Identitäten. Weitere verbreitete Betrugsformen sind das Bestreiten des Warenerhalts (60 Prozent), Eingehungsbetrug (57 Prozent) und Account Takeover (56 Prozent). Auch Retourenbetrug gewinnt an Bedeutung: 47 Prozent nennen Return Fraud und 42 Prozent Switch Fraud.
Die finanziellen Schäden können erheblich sein. 45…














