ZZF zum Welttierschutztag

Beratung statt Billigplattform

Der ZZF hebt die Bedeutung von tiergerechtem Zubehör und die Beratungskompetenz des Fachhandels hervor.(Quelle: Adobe/DoraZett / ZZF)
Der ZZF hebt die Bedeutung von tiergerechtem Zubehör und die Beratungskompetenz des Fachhandels hervor.
02.10.2026

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober warnt der ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche vor Heimtierzubehör, das nicht tiergerecht oder sogar tierschutzwidrig ist. Dabei verweist der Verband Tierhalterinnen und Tierhalter ausdrücklich auf die Beratung im Zoofachhandel. Als Beispiel nennt er Stachelhalsbänder, deren Einsatz bei Hunden seit 2022 verboten ist. Online sind sie trotzdem weiter erhältlich, vor allem über internationale Niedrigpreis-Plattformen.

Kritisch sieht der ZZF außerdem Verkleidungen für Kleinsäuger und Vögel, Hamsterkugeln, Goldfischgläser und kleine Säulenaquarien. Plastikvögel und Spiegel können bei Ziervögeln zu Verhaltensstörungen führen.

Weil solche Produkte für Tierhalter oft nicht auf den ersten Blick als problematisch zu erkennen seien, sei die persönliche Beratung im Fachhandel umso wichtiger, betont ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Sie helfe, Fehlkäufe zu vermeiden.

Für den Handel ist der Aktionstag damit ein Anlass, die eigene Beratungskompetenz gegenüber dem Onlinehandel herauszustellen, etwa mit Hinweisen am Regal oder in den eigenen Kanälen. Hintergrundinformationen für Tierhalter bietet der ZZF auf seinem Ratgeberportal wirfuerstier.de.

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