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Erfolgsschiene Hobbytier

Tauben, Hühner und anderes Geflügel in privater Haltung stellen insbesondere im ländlichen Bereich ein großes Marktpotenzial dar. Zwei, die dieses Potenzial optimal nutzen, sind Günther und Stephan Fumy im fränkischen Höchstadt

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Günther Fumy ist gelernter Mühlen-Mischfuttermeister, sein Sohn Stephan Fumy Fachwirt. Im Jahre 1976 gründete Günther Fumy das Unternehmen als Produktionsbetrieb und Einzelhandel für den landwirtschaftlichen Bereich. Schnell machte er sich einen Namen in der regionalen Landwirtschaft. 18 Jahre später, im Zuge der zweiten baulichen Erweiterung des Unternehmens, wurde das Angebot auf den Taubensport im Speziellen und Hobbytier im Allgemeinen ausgedehnt. Bis heute gehören die eigenen Tauben-, Nager- und Vogelfutter sowie Hundevollnahrungen aus mittlerweile europäischer Produktion zum Sortiment – unter der hauseigenen Marke „Fumy Futter“. Auch wird es im Großhandel in ganz Nordbayern vertrieben. „Dieses Futtersortiment ist die Wurzel und ein wichtiges Standbein unseres Unternehmens“, so Stephan Fumy.
Vier Mal in Folge wurden Günther (rechts) und Stephan Fumy die Auszeichnung des ZZF für ihren vorbildlich geführten Zoofachhandel verliehen.
Ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Fumy- Fachhandels war aber 1998 die dritte bauliche Erweiterung, im Zuge derer auch ein kleines Gartencenter angeschlossen wurde. Zunächst fremd geführt wurde es später dann unter eigene Regie gestellt und von Günther und Stephan Fumy auf ein Angebot an Floristik und Geschenkartikeln verfeinert, das ihrer Meinung nach eine optimale Ergänzung zum Heimtierbereich darstellt. Der Grundgedanke zur Angliederung des Gartencenters war auch der, dass neue Kundenkreise erschlossen werden sollten, die sich auch auf den Heimtierbereich positiv auswirken können. „Unser Bestreben war immer, sich auf so viele Standbeine wie möglich stellen zu können“, so Stephan Fumy.
Ein Zoofachgeschäft mit starker Spezialisierung auf das Hobbytier und mit einem kleinen Gartencenter ist der Markt von Vater und Sohn Fumy.
Der Bereich des Hobbytiers aber ist für Vater und Sohn Fumy das wohl wichtigste Standbein und umfasst auch 75 Prozent des Umsatzes und der Verkaufsfläche. Beispiel Taube: Als „Rennpferde des kleinen Mannes“ werden ganze Taubenschwärme heute noch in vielen Gegenden Deutschlands gehalten, mit zum Teil großen Vereinen voller Hobbyisten, die auch Woche für Woche viel Geld für ihr Hobby ausgeben. Doch nicht nur für Futter, sondern auch der Zubehörbereich mit Tränken, Futterkrippen etc. ist ein starkes Sortiment. Zu diesem ganzen Hobbybereich – gemeinhin als Nutz- und Hobbytier bezeichnet – gehören aber auch unzählige privat gehaltene kleine Schafherden und Geflügel sowie Kaninchenzuchten. „Das…
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