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Zurück zur Hausmesse?

Langjährige Branchenkenner wissen: Im Interzoo-Jahr tut sich die Zooevent in Kassel in der Regel sehr schwer. Das war auch dieses Mal nicht anders.
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Zumal in diesem Jahr noch weitere Faktoren hinzukamen, die sich vermutlich negativ auf die Besucherzahlen der Zooevent ausgewirkt haben dürften. Einmal fanden in den Wochen davor und danach noch mehr Hausmessen als in den vergangenen Jahren statt. Ungünstig dürfte sich auch die zeitliche Überschneidung mit der niederländischen Fachmesse Dibevo ausgewirkt haben, die einige Industriefirmen dazu bewogen hat, gleich gar nicht nach Kassel zu kommen. Auch der Ferienbeginn in einigen Bundesländern und das schöne Wetter an den beiden Messetagen haben wohl einige potenzielle Besucher dazu bewogen, die Zooevent in diesem Jahr nicht zu besuchen. Dass die Zahl der Besucher in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen ist, gaben die beiden Veranstalter unumwunden zu. Die 4.000 Besucher auf der diesjährigen Garten- und Zooevent Messe entsprachen einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber 2009. Dennoch betonten Sagaflor und Egesa-Zookauf in ihrem Abschlussbericht, dass die Auftragslage trotz einer niedrigeren Besucherzahl zufriedenstellend ausgefallen sei. Und zudem: Viele neue Interessenten seien nach Kassel gekommen. Das Spektrum der Meinungen unter den Ausstellern und den Besuchern war dann auch nicht ausschließlich negativ, sondern sehr breit gefächert. Für die einen war die Zooevent eine einzige Enttäuschung, andere dagegen freuten sich über regen Besuch am Stand oder machten beim Messerundgang interessante Produkte ausfindig. Die Chronologie Am Messe-Samstag blieben viele Aussteller, vor allem die aus den Hallen 1 und 2, erst einmal unter sich. Nur wenige Besucher ließen sich blicken. Die Stimmung war am Tiefpunkt. Auch am Nachmittag ließ die Besucherfrequenz – jedenfalls nach Einschätzung vieler Aussteller – zu wünschen übrig. Doch das Ausharren wurde am Sonntag wenigstens ein bisschen belohnt: Nachdem viele Fachhändler erst am späten Samstag-Nachmittag – nach dem Schließen ihrer Geschäfte – in Kassel eingetroffen waren und sich am Abend auf der Messefeier vergnügt hatten, besuchten sie am Sonntag auch die Zooevent. Bis in den Nachmittag hinein war am Sonntag in den Messehallen plötzlich recht viel los. Danach nahm die Frequenz wieder deutlich ab. Die beiden Messeveranstalter Sagaflor und Egesa-Zookauf, die sich in den Hallen 10 und 11 als die Platzhirsche positionierten, brauchten sich an den beiden Tagen über mangelnde Besucherzahlen nicht beklagen. Die Fachhandelskooperationen präsentierten viele neue Angebote für Heimtier und Garten (vgl. pet…
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