Made in Germany, Quelle: Statista/Dalia Research - Made-In-Country-Index (MICI) 2017
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Made in Germany

"Made in Germany" ist beliebt

Über 43.000 Verbraucher aus 52 Ländern meinen: "Made in Germany" ist das weltweit stärkste Qualitätssiegel für Waren und Dienstleistungen.
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Das Statistikportal Statista wollte wissen, welche Länder rund um den Globus das beste Image als Hersteller und Exporteur haben. Zu diesem Zweck wurden Anfang 2017 zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Dalia Research über 43.000 Verbraucher aus 52 Ländern nach ihrer Meinung zu 50 "Made in"-Labels gefragt. Die Daten wurden nach Importvolumen gewichtet. So floss zum Beispiel das Urteil US-amerikanischer Verbraucher stärker in die Untersuchung ein als das von Interviewten aus Peru.
Auf Platz eins und damit weltweit führendes Qualitätslabel ist "Made in Germany". Vor allem positive Bewertungen in den Produktkategorien "Qualität" und "Sicherheitsstandards", wo die Bestnoten erzielt wurden, und die große Beliebtheit des Labels waren für dieses Ergebnis verantwortlich. Deutschland ist die Nummer eins in 13 Ländern. Auf Platz zwei und drei folgen die Schweiz und die Europäische Union, die erst seit 2003 über ein Label "Made in EU" verfügt. Bemerkenswert ist, dass diese Marke nicht nur von Verbrauchern in Ländern der europäischen Gemeinschaft als gut beurteilt wurde, sondern auch in fast allen Ländern Südamerikas vordere Plätze erzielt hat.
Zu den Verlierern gehören die USA, die bei der Untersuchung zusammen mit Japan und Frankreich nur Platz acht belegen. Die USA zählen zu einer Gruppe von zehn Ländern, deren Image sich in den vergangenen zwölf Monaten am negativsten entwickelt hat. Statista führt dies auf jüngste Nachrichten über die Verhandlungen von Freihandelsabkommen, Zöllen oder Grenzkontrollen zurück. Dass das Image eines Landes oft von aktuellen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen abhängen kann, zeigen auch die schlechten Werte, die Griechenland und die Türkei bei der Befragung bekamen.
Interessant ist in der Untersuchung die Beobachtung, dass nicht wenige Länder sich selbst besonders positiv bewerten. Beispiele hierfür sind Deutschland, die USA und Großbritannien, wo die Befragten das eigene Land auf Platz eins wählten. Nachbarländer dagegen werden oft kritisch bewertet. Beispiele hierfür sind die Bewertungen von französischen Produkten in Deutschland und den Niederlanden. "Made in China" steht in Hongkong sogar auf dem letzten Platz. 
Made in Germany, Quelle: Statista/Dalia Research – Made-In-Country-Index (MICI) 2017
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