Zoofachhandel in Österreich

„Nicht alle haben vom Haustier-Boom profitiert“

Die österreichischen Zoofachhändler, hier Natur & Tier in Wien, profitieren von den Folgeumsätzen der gestiegenen Heimtierhaltung.Bildunterschrift anzeigen
Die österreichischen Zoofachhändler, hier Natur & Tier in Wien, profitieren von den Folgeumsätzen der gestiegenen Heimtierhaltung.
28.07.2021

"Die Sehnsucht nach Gesellschaft hat im Pandemiejahr 2020 einen Haustier-Boom ausgelöst. Der Fachhandel hat damit wenig verdient, er lebt vielmehr von den Folgeumsätzen, wobei große Händler mehr profitieren als kleine", so wird Andreas Popper in einem Gespräch mit der "Wiener Zeitung" zitiert. Andreas Popper ist in der Wirtschaftskammer Österreich für den Bereich Zoofachhändler und Hundesalons zuständig.
"Ein Haustier-Boom war im Zoofachhandel nicht spürbar," erklärt Andreas Popper in dem Interview weiter. Da Hunde und Katzen längst nicht mehr im Geschäft verkauft werden, bekamen die niedergelassenen Zoofachhändler von einer verstärkten Nachfrage wenig mit.
Lediglich bei Zubehör und Futter hätten die österreichischen Händler 2020 vom Boom profitiert. Doch nicht alle Branchenvertreter konnten Andreas Popper zufolge gleichermaßen profitieren: "Die kleinsten Händler haben womöglich gar nicht profitiert, die Ketten mit großen Flächen hingegen haben das gesteigerte Shoppingbedürfnis gut ausgeschöpft." Andreas Popper schätzt die Zuwächse im Zoofachhandel 2020 auf rund fünf bis sieben Prozent ein.
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