Corona, Hochwasser und Tierschutz

Fressnapf-Initiative schüttet über 320.000 Euro aus

Jana Ina und Giovanni Zarella übergaben dem Gnadenhof Anna den Spendencheck.Bildunterschrift anzeigen
Jana Ina und Giovanni Zarella übergaben dem Gnadenhof Anna den Spendencheck.
11.08.2021

Der Tierschutz in Deutschland hat derzeit mit einer beispiellosen Lage zu kämpfen. Durch die anhaltende Corona-Pandemie sind Tierheime und Tierschutzvereine in ihrer Existenz bedroht. Die Fressnapf-Initiative "Tierisch engagiert" hat dazu im Rahmen des "Goldenen Fressnapf 2021" 45.000 Euro an neun Einrichtungen ausgeschüttet.
Dann kam auf weite Teile Deutschlands eine schlimme Hochwasserkatastrophe zu. Von der sind auch viele Tierheime und Tierschutzeinrichtungen getroffen. Die Fressnapf-Initiative hat einen Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Auf dem sind bislang fast 280.000 Euro eingegangen. Mit diesem Geld werden nun sukzessiv rund 20 gemeldete und vorab auf Bedürftigkeit überprüfte Tierschutzprojekte finanziell unterstützt.
Unter anderem wird der Gnadenhof Anna in Rheinbach unterstützt - mit einer großen Überraschung: Jana Ina und Giovanni Zarrella sind Botschafter der Fressnapf-Initiative und wollten dem Gnadenhof einen Scheck über 23.100 Euro überreichen. Doch die beiden waren so vom Schicksal des Vereins bewegt, dass sie den Spendenbetrag auf 30.000 Euro aus privaten Mitteln anhoben.
Das übergebene Geld setzt sich also aus 20.000 Euro aus der Hochwasser-Soforthilfe, 6.900 Euro des Ehepaars Zarella sowie 3.100 Euro aus dem "Goldenen Fressnapf 2021" zusammen. Denn eine der anderen acht Gewinner-Organisationen aus dem "Goldenen Fressnapf" hat Teile ihres Gewinns für den Gnadenhof Anna zur Verfügung gestellt.
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