2025 konnten über 1.700 Tiere gerettet werden

Über 9.900 Tiere leben auf Gut Aiderbichl

Geschäftsführer Dieter Ehrengruber mit geretteten Eseln.(Quelle: Ingo Boelter)
Geschäftsführer Dieter Ehrengruber mit geretteten Eseln.
04.03.2026

Zum 25. Geburtstag blickt Gut Aiderbichl auf einen neuen Höchststand: Insgesamt konnte der Betreiber von Tier-Gnadenhöfen im Jahr 2025 über 1.700 Tiere aufnehmen. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht: Mehr als 9.900 Tiere leben mittlerweile auf den Höfen von Gut Aiderbichl in sechs europäischen Ländern und haben dort ein neues Zuhause gefunden. Rund 47 Prozent der aufgenommenen Tiere stammen aus Österreich, 34 Prozent aus Deutschland und 14 Prozent aus Rumänien. Gut Aiderbichl wird regelmäßig auch von Unternehmen aus der Heimtierbranche unterstützt.

Im Jahr 2025 kamen besonders viele Tiere über behördliche Beschlagnahmungen zu Gut Aiderbichl – mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Einer dieser Fälle, der den Tierretterinnen und Tierrettern als besonders erschütternd in Erinnerung geblieben ist, betrifft die Rettung schwer vernachlässigter Hunde aus Bad Iburg in Niedersachsen (Deutschland). Es handelte sich überwiegend um Mini-Spitz-Mischlinge in einem alarmierenden Zustand: stark verschmutztes und verfilztes Fell, entzündete Augen und Ohren, Dehydration sowie massive Unterernährung. Um zu überleben, hatten die Hunde sogar den Kot ihrer Artgenossen gefressen und ihren eigenen Urin getrunken. 20 der Hunde wurden auf Gut Aiderbichl Osnabrück aufgenommen, medizinisch versorgt und mit viel Geduld gesund gepflegt.

„Wir sind in den vergangenen 25 Jahren stark gewachsen. Das ist einerseits schön, andererseits sind wir noch nicht dort, wo wir hinmöchten“, so Gut Aiderbichl Geschäftsführer Dieter Ehrengruber. Und mit den Worten des Gründers Michael Aufhauser ergänzt er: „Wir sind erst am Ziel, wenn wir Tiere nicht mehr schützen müssen.“

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