Ladesäulen auf Handelsparkplätzen

EHI veröffentlicht Whitepaper zu „Elektromobilität im Handel 2026“

(Quelle: Pixabay, Felix Müller)
22.07.2026

Der Handel ist ein wichtiger Akteur für die Mobilitätswende und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland, hält das EHI fest. Die Anzahl der Lademöglichkeiten auf Handelsparkplätzen steigt, und mehr Händler bieten Lademöglichkeiten mit höherer Ladeleistung an.

Der Anteil der Händler, die Ladestationen für ihre Kundschaft anbieten, ist groß: 89 Prozent der für das EHI-Whitepaper „Elektromobilität im Handel 2026“ befragten Retailer aus 32 Handelsketten geben an, Lademöglichkeiten anzubieten. Weitere sieben Prozent planen dies für die Zukunft. Nur für vier Prozent ist das Angebot von Lademöglichkeiten für E-Autos nicht relevant. Gründe hierfür können sein, dass das Geschäft über keine Parkplätze verfügt, weil sich die Filialen in Innenstadtlage befinden, oder es handelt sich um angemietete Objekte, die von Vermietern mit Ladestationen ausgestattet werden.

Um der Kundschaft ein auf das Format und die Aufenthaltsdauer zugeschnittenes passendes Ladeangebot zu bieten, werden auf den Parkflächen des Handels verschiedene Leistungsklassen installiert. AC-Lader benötigen für eine größere Lademenge eine längere Standzeit. Der größte Teil gehört zu den Schnelladern mit DC-Technologie. Der Anteil der High Power Charger (HPC; Ultraschnelllader über 150 kW) bei den Händlern ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals größer geworden. So können die Händler in gleicher Zeit mehr E-Autos mit Ladestrom versorgen und potentiell die Kundenfrequenz an den Handelsstandorten erhöhen.

Die Bereitstellung und Instandhaltung von Ladeinfrastruktur erfordert viele Ressourcen und die Installation von High Power Chargern ist kostspielig. Diese Aufgabe wird in vielen Fällen an Charge Point Operators (CPO) fremdvergeben. Der Anteil von High Power Chargern bei von CPO betriebenen Ladepunkten auf Handelsparkflächen ist deutlich höher als bei den vom Handel selbst betriebenen. CPOs bieten fast zwei Drittel der Ladepunkte (62 Prozent) als High Power Charger an. Bei den vom Handel betriebenen Ladestationen liegt der Anteil der HPC im Vergleich bei 33 Prozent.

Die Umfrage im Februar 2026 unter 32 Handelsketten mit 42.099 Filialen und 11 Shopping- bzw. Fachmarktcenter mit 64 Standorten zeigt, dass das Ladeangebot differenzierter geworden ist. Zusätzlich wurden 7 Charge Point Operator befragt, die bei Shopping-Centern, Discountern und Supermärkten Ladepunkte betreiben.
Die Umfrage im Februar 2026 unter 32 Handelsketten mit 42.099 Filialen und 11 Shopping- bzw. Fachmarktcenter mit 64 Standorten zeigt, dass das Ladeangebot differenzierter geworden ist. Zusätzlich wurden 7 Charge Point Operator befragt, die bei Shopping-Centern, Discountern und Supermärkten Ladepunkte betreiben. (Quelle: EHI-Whitepaper„Elektromobilität im Handel 2026“)
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