Viele Unternehmen diskutieren darüber, ob Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sein sollen. Um das zu einem Feel-Good-Thema auf ganzer Linie werden zu lassen, gilt es Rahmenbedingungen zu schaffen, die für alle funktionieren: für Mitarbeitende, für das Unternehmen und für den Hund. Organisation, Kommunikation, Rücksichtnahme und Verantwortung sind gefragt, um aus einer schönen Idee ein langfristig funktionierendes Konzept wachsen zu lassen.
Einer, der sich genau das bereits 2014 zur Kernaufgabe gemacht hat, ist Markus Beyer. Mit der Gründung der Initiative Bürohund hat sein Engagement vor rund zwölf Jahren begonnen. Wie er dazu kam? Das hatte gleich zwei Gründe, erklärt der Gründer und ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbands Bürohunde e.V. (BVBH) im Gespräch mit pet-Redakteurin Sarah Daubert. „Zum einen die Menschen, die viel arbeiten, psychisch belastet sind und erkranken. Den Preis, den wir für Stress und die Arbeitsintensität zahlen, ist zu hoch. Und zweitens mag ich nicht nur Menschen, sondern auch Hunde. Diese Tiere tun so viel für unsere Gesellschaft und die Menschen, erfahren aber im Gegenzug wenig Wertschätzung“, erklärt Beyer, der sein Leben lang als Coach tätig war. „Darüber wollte ich mich nicht länger ärgern, sondern aufstehen und mich stark machen. Das ist bis heute die Grundmotivation der Initiative, auch wenn sie über die Jahre hinweg natürlich viel feingliedriger geworden ist.“

„Bei Fox4Pets gehören 17 Office Dogs genauso zum Team wie unsere rund 30 Mitarbeitenden. Sie verbinden uns, bringen uns zum Lachen und erinnern uns jeden Tag daran, warum wir diesen Beruf so gerne machen. Ich bin überzeugt, dass sie unser Arbeitsklima positiv prägen, dass sie uns gelassener und kreativer machen und mehr Herzlichkeit schaffen. Natürlich bringt ein so großes Rudel auch Herausforderungen mit sich. Umso mehr fasziniert es mich, wie harmonisch unsere Hunde miteinander umgehen. Und wenn der Arbeitsalltag einmal turbulent wird, gibt es keinen besseren Ort, als sich mitten ins Rudel zu setzen und sich alle Sorgen von der Seele kuscheln zu lassen.“
Markus Fuchsenthaler, Gründer und Geschäftsführer
Drei-Welten-Modell
Angefangen hatte damals alles mit einem ersten Interview zum Thema Bürohund für Zeit Online. „Ein tolles Gespräch, das ich nie vergessen werde. Mein erstes Pressegespräch, das quasi mein Leben änderte, und dem noch viele folgen sollten. Der Support durch die verschiedensten Redaktionen hat uns groß und bekannt gemacht – und lässt…











