pet plus

Report

pet immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1996
Abonnement Print & Online
Testangebot
Direkt weiterlesen
1997, Nr. 7-8, S. 34 REPORT pet-Gesprächsrunde in Singapur Zierfischimporte auf dem Prüfstand Um die Möglichkeiten einer artgerechten Zierfischhaltung ging es in einer Gesprächsrunde, die das pet-Euro-Fachmagazin im Rahmen seiner Fachstudienreise zusammen mit der Firma sera auf der Aquarama veranstaltete Die Klagen über schlechte Zierfischimporte sind beinahe so alt wie die Aquaristik an sich. Auch Exportfirmen aus Singapur, dem Importland Nummer 1 für Zierfische mit einem Marktanteil von 30 Prozent, müssen sich hin und wieder Kritik an unsachgemäßen Lieferungen gefallen lassen. Ein Grund für sera-Geschäftsführer Josef Ravnak, die anwesenden Zoofachhändler zu bitten, bei aller teils berechtigter Kritik an den Exporteuren die eigene Verantwortung für das Wohlergehen der Zierfische nicht zu unterschätzen. "Ob ein Zierfisch gesund bleibt, hängt in starkem Maße von der Beratungskompetenz des Zoofachhändlers ab", erklärte Josef Ravnak. Bei einer pet-Gesprächsrunde in Singapur zum Thema artgerechte Zierfischhaltung wurden einige "heiße Eisen" angefaßt.   Zu den renommiertesten Zierfischgroßhändlern in Singapur zählt die Firma Qian Hu Fish Farm Trading. Das Unternehmen, das im Dezember 1996 als erster Zierfischgroßhändler in Singapur nach ISO 9.002 ausgezeichnet wurde, verfügt über ein Sortiment mit etwa 500 verschiedenen Zierfischarten, die er aus über 20 Ländern importiert und in 24 verschiedene Länder exportiert. Als Aussteller auf der Interzoo und der Expozoo hat sich das Unternehmen auch in Deutschland einen guten Namen gemacht. Geschäftsführer Kim-Lee Kenny Kap informierte im Gespräch mit deutschen Zoofachhändlern ausführlich über die hohen Qualitätsstandards seines Unternehmens: ausreichende Quarantäne, vollklimatisierter Verpakkungsraum, Bestellwesen über Computer. Auf großes Interesse stieß bei den Zoofachhändlern die Bereitschaft des Unternehmens, auch ausgefallene Kundenwünsche zu befriedigen. Für Gesprächsstoff sorgte im folgenden die gängige Praxis nicht weniger Zierfischexporteure, die Tiere vor dem Transport mit zu vielen Antibiotika zu versorgen. Iris M. Y. Hoe, die Geschäftsführerin von Sanyo Aquarium, betonte die Bemühungen ihres Unternehmens, nur die qualitativ besten Zierfische für den Export bereitzustellen. Alle importierten Fische gelangen bei Sanyo für mindestens zwei Wochen in Quarantäne. Vor dem Export wird jeder Fisch nochmals auf seine Güte hin untersucht. Einen Großteil der für den Export bestimmten Tiere bezieht die…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch