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Bilanz nach vier Jahren Warenidentifikationssystem

Bei Dehner klingeln nicht mehr die Kassen. Man entwickelte ein nahezu lückenloses Warenidentifikationssystem – jetzt „brummt“ der Verkauf
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Das Familienunternehmen Dehner Garten-Center GmbH, Rain am Lech, mit rund 5.000 Mitarbeitern betreibt seit Jahren eine expansive Geschäftspolitik. 85 Märkte florieren in Deutschland vorwiegend südlich des Mains und in Österreich. Der Dehner-Umsatz näherte sich im Geschäftsjahr 1998/99 der Grenze von einer Mrd. DM. Vor rund vier Jahren fiel bei Dehner der Startschuss für ein geschlossenes Warenwirtschaftssystem. Dafür waren ein nahezu komplett mit Barcodes ausgezeichnetes Artikelsortiment, ein leistungsfähiges EDV-System und vor allem die entsprechende Ausrüstung an Etiketten, stationären wie mobilen Druckern und Scannern Grundvoraussetzungen. „Es war nicht leicht, aber wir haben es fast zu 100 Prozent geschafft“, so der EDV-Verantwortliche Franz Moosheimer. 97 Prozent Strichcode-Erfassung Ein Sortiment von rund 50.000 Artikeln vom Alpenveilchen bis zum Zierfisch hält jedes Dehner-Center parat. Jetzt, so Franz Moosheimer, seien fast 97 Prozent der Artikel mit Barcodes etikettiert, jenen für den Scanner lesbaren Strichcodes, die Auskunft geben können über Artikelnummer, Menge, Preis und andere Spezifikationen. „7 Prozent sind in der Branche eine Quote, die uns erst einmal einer nachmachen muß“, freut sich Franz Moosheimer. Der Vorteil der barcodegestützten Warenwirtschaft, die dem Artikel alle Informationen korrekt beigibt, liegen auf der Hand: Der Kunde verbringt weniger Zeit an der Kasse, die Irritationen durch falsche Preisauszeichnungen fallen weg und das Unternehmen besitzt quasi in Echtzeit alle relevanten Informationen darüber, was zu welcher Zeit über den Ladentisch gegangen ist. Der „Pathfinder“ im Einsatz bei Dehner. Mitursächlich für die Erfolgsbilanz an der Laser- und Automatenfront nach vier Jahren Erfahrung sei bei Dehner ein ausgeklügeltes Logistik-Konzept mit einem Warenidentifikationssystem gewesen, so das Unternehmen. Das System stammt von Monarch Marking Systems, einem Tochterunternehmen der amerikanischen Paxar-Gruppe, eines weltweit agierenden Herstellers von Warenidentifikationssystemen jedweder Art mit fast 6.000 Mitarbeitern. Zu den Kunden beispielsweise auch die Metro-Gruppe und Globus. Monarch-Geschäftsführer Ulrich Distler-Kahnis erachtet den Markt für innovative Identifizierungs- und Nachverfolgungssysteme als bei weitem noch nicht ausgereizt. Der lückenlose, möglichst fehlerfreie, sichere und schnelle Datenfluss von der Bestellung über die Kommissionierung bis zum Transport und die Plazierung im Markt verschaffe die…
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