„Der Gesamtsystemumsatz lag trotz des wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds 2025 mit 574 Millionen Euro minimal unter Vorjahresniveau – ein gutes und solides Ergebnis“, erklärte Geschäftsführer Andreas Schulz in einer Pressemitteilung zur Bilanz. Während Teile des Handels in einem stagnierenden Marktumfeld defensiv agieren, setze Das Futterhaus auf strukturelle Weiterentwicklung und umfassende Modernisierung.
Das Geschäft in Österreich entwickelte sich leicht positiv auf 58 Mio. Euro. „Unser resilientes Geschäftsmodell beweist, dass wir auch in herausfordernden Zeiten Stabilität sichern können“, führte Schulz weiter aus. Trotz des anhaltend geringeren Wachstums und steigenden Wettbewerbs bleibe der Heimtiermarkt attraktiv. Das familiengeführte Franchiseunternehmen investiere in dem angespannten Marktumfeld so stark wie nie zuvor – trotz Konsumzurückhaltung, Kostendruck und intensiven Wettbewerbs. „Wir handeln aus einer Position der Stabilität heraus und schaffen die Grundlage für künftiges Wachstum“, so Schulz.
Mit der Eröffnung von zwölf Märkten in Deutschland wurde das Standortnetz erweitert. Die Eröffnung neuer Standorte werde im laufenden und kommenden Jahr eine nachgelagerte Rolle spielen. „Angesichts der Marktbedingungen müssen Märkte heute anders bewertet werden.“ Das bedeute auch, sich gegebenfalls von einzelnen Standorten zu trennen, um langfristig nachhaltig und profitabel zu wachsen. „Gleichzeitig sehen wir in der Schließung branchenfremder Geschäfte die Chance für attraktive, neue Das Futterhaus- Standorte.“
Digitalisierung stärkt stationäres Geschäft
Ein zentraler strategischer Schwerpunkt sei die konsequente Digitalisierung. „Den Ausbau der digitalen Kanäle treiben wir ebenso konsequent voran wie den unserer Services durch Kooperationen, wie mit der HanseMerkur oder den HaustierDocs“, erklärte Schulz.
Im Februar 2025 ging der eigene Onlineshop an den Start. „Schon jetzt lassen sich positive Effekte für unser stationäres Geschäft ablesen“, so Schulz. Die App habe sich in kürzester Zeit zum wichtigsten Kommunikationsmittel entwickelt und gewinne mit über einer Million Usern weiter an Bedeutung. Daneben investierte das Unternehmen in interne Prozesse wie neue Warenwirtschaft, modernes Kassensysteme und weitere digitale Tools zur Prozessoptimierung.
Ein Schwerpunkt liege auf dem gezielten Ausbau der Eigenmarken: Diese entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal und leisten einen bedeutenden Beitrag für mehr…











