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Gute Noten für Katzenstreu

In der August-Ausgabe hat sich das Magazin Öko-Test mit 20 Katzenstreu-Sorten beschäftigt. Nur vier bekamen im Gesamturteil ein „befriedigend“, immerhin weitere vier sogar ein „sehr gut“

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Die gute Nachricht vorneweg: Laut dem abschließenden Urteil der Tester bei Öko-Test ist keine Streu mehr mit lungengängigen Fasern belastet, was bei vergangenen Testreihen noch anders ausgesehen hatte. Allerdings wurde bemängelt, dass die Feuchtigkeit von den untersuchten Katzenstreus nicht immer überzeugend aufgenommen wurde.
Im April wurden die Katzenstreusäcke eingekauft. Dabei wurde auf Produkte aus dem Zoofachhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel und aus Drogerien zurückgegriffen, wie zum Beispiel „Biokat`s Classic“ von Gimborn, „Bio Katzenstreu“ von Pitti, „Öko-Katzenstreu“ von Dehner, „Cat`s Softy“ von Vitakraft und „Winston Hygiene“ von der Drogeriekette Rossmann. In Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland wurden die Produkte zunächst alle einem Praxistest unterzogen: Dabei wurde zum Beispiel untersucht, wie gut die Katzenstreus Flüssigkeiten aufnehmen und binden können. Denn wenn die Katzenstreu zu viel Feuchtigkeit auf den Toilettenboden durchlässt, entsteht relativ schnell ein Schmierfilm auf dem Boden, der schließlich zu riechen beginnt. Dann wurde die Staubentwicklung beim Befüllen der Toilette untersucht. Denn der Staub macht nicht nur Dreck, sondern ist auch ein Gesundheitsproblem und sollte grundsätzlich vermieden werden. Die Überprüfung der Katzenstreus auf lungengängige Fasern schließlich wurde unter dem Rasterelektronenmikroskop durch ein akkreditiertes Prüflabor durchgeführt. Die Testergebnisse der Feuchtigkeitsaufnahme und Schmierfilmbildung sowie der Staubentwicklung und die Ergebnisse aus „Praxisprüfung“ und „Verpackung“ flossen schließlich in das Gesamturteil ein.
20 Katzenstreuprodukte nahm Öko-Test unter die Lupe, mit durchweg guten Ergebnissen.
Insgesamt konnte Öko-Test an vier der untersuchten Katzenstreus nichts aussetzen und stellte ein „sehr gut“ aus. Zwölf Produkte sind immerhin noch mit einem „gut“ davongekommen und vier mit „befriedigend“. In einem abschließenden Bericht bescheinigt Öko-Test den Produkten, dass 13 der Katzenstreus bei der Feuchtigkeitsaufnahme etwas schwächeln und sieben unnötige Staubwolken produzieren. Als besonders erfreulich hebt das Magazin jedoch hervor, dass in keinem der Katzenstreus lungengängige Mineralfasern nachgewiesen werden konnten. Dies habe beim letzten Test vor fünf Jahren noch anders ausgesehen: „Damals zeigte die Untersuchung unter dem Mikroskop bei drei Produkten solche Fasern“, so Öko-Test-Autor Volker Weitz. „Laut Gefahrstoffverordnung gelten alle Partikel als Fasern, die mindestens fünf…
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