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ZZF sucht neue Wege

Der ZZF soll ein Verband für die gesamte Heimtierbranche werden, gab der neue Präsident Norbert Holthenrich in einem Pressegespräch, das der nichtöffentlichen Delegiertenversammlung folgte, als vorrangiges Ziel aus.
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Norbert Holthenrich, im bisherigen geschäftsführenden Präsidium Schatzmeister, folgt Klaus Oechsner, der seit 1997 als Präsident tätig gewesen war, allerdings sein Amt niederlegte, nachdem abzusehen war, dass das auf den Namen seiner Frau laufende Geschäft Insolvenz beantragen musste. Zu Vizepräsidenten wurden Ralf Grützner, Bernd Silbermann und Ute Klein gewählt. Neuer Schatzmeister ist Hans-Jochen Büngener, neben Norbert Holthenrich der einzige im neuen geschäftsführenden Präsidium, der schon dem bisherigen Präsidium angehörte. Bernd Silbermann und Ute Klein wurden mit jeweils einer Gegenstimme und einer bzw. drei Enthaltungen ohne Gegenkandidat gewählt. Mit 26 Ja-Stimmen – bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung – wurde auch Hans-Jochen Büngener von der überwiegenden Mehrheit der Delegierten als Schatzmeister gewählt. Nicht ganz so glatt verlief dagegen die Wahl von Ralf Grützner zum Vizepräsidenten. Mit der bisherigen Vizepräsidentin Sabine Gebhardt, die ursprünglich zur Wahl des neuen Präsidiums nicht mehr antreten wollte, erhielt er, für die meisten Delegierten unerwartet, eine Gegenkandidatin. Für Ralf Grützner stimmten 17, für Sabine Gebhardt zehn Delegierte. Eine Stimme wurde als ungültig gewertet. Norbert Holthenrich nannte es im Pressegespräch als eines seiner Hauptziele, den ZZF künftig für Zoofachgeschäfte, die den führenden Franchise- und Kooperationsunternehmen der Branche angehören, attraktiver zu machen. Sicher, das Rad neu erfinden werde er nicht. Dennoch strebe er an, den ZZF künftig stärker zu öffnen. Holthenrich will damit den seit Jahren stattfindenden Mitgliederschwund des Verbandes stoppen, der dazu führte, dass dem ZZF derzeit gerade noch „ca. 500 Mitglieder“ (ZZF-Geschäftsführer Richard Wildeus auf pet-Nachfrage) angehören. Große Hoffnung, dieses Ziel zu erreichen, setzt er auf seinen Stellvertreter Ralf Grützner, in leitender Funktion bei der Zooma/Egesa-Zookauf tätig, dessen gute Branchenkontakte für die Gewinnung neuer Mitglieder eingesetzt werden sollen. Strukturreform im Verband Die Lobbyarbeit gegenüber Behörden und anderen Verbänden zu verstärken, nannte Holthenrich als weitere Kernaufgabe. Im ZZF hält er eine Strukturreform für notwendig, damit die Arbeit des geschäftsführenden Präsidiums, der Landesverbände und sonstiger Verbandsglieder effektiver werde. Nach außen hin müsse der Verband mehr Werbung für das Heimtier machen. ZZF-Pressesprecherin Antje Schreiber verwies auf das große Interesse von Jugendlichen an dem…
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