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Berliner Gipfelstürmer

Noch irgend so ein Internet-Start-Up? Nein, Petobel will sich mit seinem Online-Shop vom Wettbewerb deutlich unterscheiden. Die Kernziele sind mehr Emotionen, mehr Kundenservice und eine schnelle Kundenbelieferung.
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Petobel ist ein Unternehmen der Gründer- und Start-Up-Schmiede EPIC Companies, das zur Pro SiebenSat.1-Gruppe gehört und in einem Gründerzeithaus malerisch gelegen am Paul-Lincke-Ufer in Berlin-Kreuzberg residiert. Gründer des Online-Unternehmens sind Dr. Johannes Cramer und Alexander von Fritsch, die beide zuvor als Projektleiter bei der Unternehmensberatung McKinsey tätig waren. Wer die Geschäftsräume des 30 Mitarbeiter starken Unternehmens betritt, fühlt sich auf den Campus einer Universität versetzt. Um große Holztische herum sitzen lässig gekleidete junge Leute, vor sich einen Bildschirm, neben sich aufgetürmte Papierstöße. Überall herrscht rege Betriebsamkeit, die Atmosphäre ist unaufgeregt und leger. Ganz hinten durch bindet sich ein stylischer Design-Küchenblock, voll ausgestattet mit Kaffeeautomat und Wasserspender, in den Ecken gemütliche Sofaecken. Die Einrichtung ist zweckmäßig und ohne großen Chic, dafür sehr pragmatisch gestaltet. Auf einem Plakat steht ein Spruch geschrieben, der durchaus Motto der Firma sein könnte: „Do. Or do not. There is no try.” Dynamischer Start Dafür, dass EPIC Companies gleich zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit einen Online-Shop für Heimtierbedarf und nicht etwa für Bekleidung, Bücher oder Lebensmittel ins Leben gerufen hat, nennt das Unternehmen gute Gründe: „Der Heimtier-Markt ist ein hochemotionales Segment. Die Branche ist relativ krisenresistent, konstant und wird nicht durch immer neue Modeströmungen getrieben. Der Anteil des Online-Handels liegt außerdem erst bei ca. 10 Prozent“, erklärt Petobel-Mitbegründer Johannes Cramer. In den wenigen Monaten seit dem Start des Online-Shops hat das Unternehmen schon einiges auf die Beine gestellt: über 9.000 Produkte im Sortiment, eine intensive TV-Werbekampagne mit freundlicher Unterstützung des Mutterkonzerns, gute Platzierungen bei Google, Präsenz auf Facebook. Mit „Belmino“ und „Belua Gold“ wurden auch bereits die ersten Eigenmarken auf den Markt gebracht. Weitere sollen folgen, vor allem Tiernahrungsprodukte. Eigenmarken beim Zubehör werden für die Zukunft zwar nicht ausgeschlossen, genießen aber, so Cramer, „keine Priorität“. Obwohl er Eigenmarken für sehr wichtig hält, schränkt Cramer aber auch gleich ein, dass „wir auch in Zukunft ein Markenhaus bleiben wollen“. Das Logistik-Konzept steht ebenfalls: In Mainz bedient sich das Unternehmen eines 8.000 m2 großen Zentrallagers, das von der Firma Geis betrieben wird und in das „wir flexibel reinwachsen“, betont…
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