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Ein Dinosaurier in Bielefeld

Seit über 150 Jahren gibt es die Zoo- und Gartenhandlung Riemeier bereits in Bielefeld. Von einer Sämerei wandelte sich der Standort zu einem Kolonialwarenladen, einem Kräuterhaus und schließlich zu einer Fachhandlung für Zoo und Garten.
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Wenn es dem Zoo- und Gartenfachhandel Riemeier in der Innenstadt von Bielefeld an etwas ganz sicher nicht fehlt, dann ist es Erfahrung. Denn das Geschäft am Jahnplatz blickt auf eine wechselvolle und inzwischen über 150 Jahre andauernde Geschichte zurück. Gestartet ist das Unternehmen 1847 als Sämerei, bevor es sich im Laufe der Jahrhunderte erst in ein Kolonialwarengeschäft, in eine Drogerie und schließlich in ein Gartenfachgeschäft und ein Kräuterhaus verwandelte. 1988 wurde schließlich der Geschäftsbereich Zoo mit in das Konzept aufgenommen, der sich bis heute mit einem Umsatzanteil von 50 Prozent zu einem der erfolgreichsten Geschäftszweige gemausert hat. Dieser Entwicklung haben die Gesellschafter Jürgen Beckmann und Friedrich Riemeier Rechnung getragen und den Zoobereich, der im Untergeschoss des geräumigen Geschäfts untergebracht ist, auf heute 350 m² vergrößert. Der Fokus in der Abteilung liegt dabei ganz klar auf dem Lebendtier. So bieten die Riemeiers in ihrem Geschäft nicht nur Nager und eine große Auswahl an Ziervögeln, sondern auch eine umfangreiche Aquaristikabteilung. „Lebendtier steht bei uns schon immer ganz klar im Fokus“, betont Nicole Beckmann, Assistentin der Geschäftsleitung bei Riemeier. Um den Tieren auch die richtigen Haltungs- und Lebensbedingungen bieten zu können, wurden alle Anlagen der Tiere im Übrigen in Eigenarbeit zusammengebaut. „Dabei haben wir vor allem darauf geachtet, dass wir das, was der Kunde möchte und was das Tier braucht, in Einklang bringen.“ Dies gilt auch für die Beratung, beim Verkauf von Tieren. „Dem Kunden werden neue Ideen näher gebracht, was Tiere benötigen, wie man sie artgerecht hält und sie verwöhnt, damit eine innige Beziehung aufgebaut wird“, erklärt Beckmann. Doch der Service der Zoofachhandlung, die bereits seit 1978 der Egesa-Zookauf und somit ebenfalls langjährig der Zooma-/Zookauf-Fachhandelskooperation angehört, sollte nicht beim Kauf des Tieres enden, betont Beckmann. „Wir stehen dem Kunden natürlich auch danach noch mit Extra-Services wie zum Beispiel Krallenpflege zur Seite.“ Das gehöre einfach dazu. Internet kein Feind Dazu gehört auch der Umgang mit dem Internet. Dem immer stärker aufkommenden Online-Trend steht das Traditionsunternehmen dabei sehr offen gegenüber. „Wir hatten bereits im Jahr 2000 unsere erste Homepage und haben uns auch in diesem Bereich stetig weiterentwickelt“, sagt Beckmann. Der nächste Schritt soll eventuell der Einbau eines Terminals der Zooma-/Zookauf-Gruppe sein…
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