Viele große, weltweit agierende Konzerne haben in Deutschland ihren Firmensitz. Besonders den klein- und mittelständischen Unternehmen eilt der Ruf voraus, als Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu fungieren, mit Stabilität und langfristigem Denken, mit Mut und Innovationsgeist. pet fragte bei Herstellern der Heimtierbranche nach, ob sie die Meinung teilen.
„Zunächst einmal glaube ich, dass wir Deutschen viel zu viel meckern und uns beschweren. Natürlich sind die Rahmenbedingungen nicht optimal, aber wir sollten uns stärker darauf konzentrieren, was wir gut machen, denn ich bin überzeugt, dass Deutschland besser ist, als wir uns selbst oft einreden“, betont Canina-Geschäftsführer Tim Spanke. „Ein großer Vorteil des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist der Rechtsstaat mit kaum vorhandener Korruption. Geschäftspartner, sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite, sind in Deutschland verlässlich, und ein fairer Umgang ist die Regel. In vielen anderen Ländern sind diese Selbstverständlichkeiten keineswegs gegeben.“
Auch Geschäftsführer Marcel Hoffmann und Verkaufsleiter Bert Fuhrmann von Marsapet fallen viele Vorzüge ein: hohe Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sowie ein anspruchsvoller regulatorischer Rahmen. Für die Petfood-Branche schaffe das eine verlässliche Basis für Produktentwicklung und Markenvertrauen.
Ähnlich positiv sind die Gedanken aus dem Hause Pro Pet Koller. „Für uns als Familienunternehmen bedeutet Deutschland als Wirtschaftsstandort vor allem regionale und nachhaltige Zusammenarbeit – vom Rohstoff bis zum finalen Produkt. Wir setzen auf eine lokale Wertschöpfungskette als starkes Qualitätsmerkmal, schließlich ist ‚Made in Germany‘ auch heute noch ein Garant für hochwertige Marken und Produkte“, antwortet Geschäftsführer Michael Koller auf die Frage nach der Einschätzung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
Und Kai Nagel, Geschäftsführer bei Bubeck, geht noch einen Schritt weiter: „Deutschland ist für uns ein Standort mit Tiefe: Handwerk, Verantwortung…












