Die Heimtierbranche lebt von Nähe zum Halter und riskiert gleichzeitig, sich zu sehr auf die eigene Intuition oder laute Stimmen in Social Media zu verlassen. Genau hier setzt der „Rudelreport“ an. Die Marktforschungsreihe wird von Dr. Jessica Schwamborn in Kooperation mit pet durchgeführt und liefert seit 2025 repräsentative Studien zu Entscheidungen und Emotionen von Hundehaltern. Nach dem ersten Jahr lohnt sich nun ein Blick zurück.
Rudelreport 2025/1: Hundehalter ticken nicht alle gleich. Die Auftaktstudie widmete sich der Hundehaltung von der Versorgung über die Erziehung bis hin zu Problemfeldern. Der zentrale Mehrwert liegt in der Identifikation von unterscheidbaren Haltersegmenten. Diese Typologie zeigt eindrücklich, dass es „den Hundehalter“ nicht gibt. Während nur ein kleines Segment trendaffin ist, ist die Mehrheit eher konventionell unterwegs. Für das Marketing bedeutet das: Produktargumente müssen differenziert gedacht werden.
Rudelreport 2025/2: Tierkrankenversicherung – Bedarf trifft auf Barrieren. Der zweite Rudelreport beleuchtete das Thema Tierkrankenversicherungen, einen Markt mit hoher Relevanz. Die Ergebnisse zeigten ein zentrales Spannungsfeld: 88 Prozent wünschen sich die bestmögliche Gesundheitsversorgung für den Hund, aber nur 22 Prozent haben eine Vollversicherung. Informationsdefizite und Unsicherheit bremsen den Abschluss. Der Generationenvergleich zeigt: Gen Z ist weniger anspruchsvoll, dafür aber schnell unzufrieden. Boomer hingegen sind anspruchsvoller, aber beständiger. Entscheidend bei der Produktwahl sind weniger der Preis als Beitragsstabilität und Kulanz – ein klarer Auftrag also an Anbieter in diesem Markt.
Bisherige Ausgaben
Alle bisher erschienen Ausgaben des Rudelreports finden Sie unter:
Rudelreport 2025/3: Mehr als nur satt! Die dritte repräsentative Studie tauchte tief in das Thema Ernährung ein. Die emotionale Nähe zum Vierbeiner prägt das Fütterungsverhalten. Vielfalt im Napf ist Alltag: Rund 70 Prozent kombinieren Fütterungsformen, getrieben oft vom Wunsch, dem Hund etwas Gutes zu tun – aber auch aus praktischen Gründen. Bei gesundheitlichen Problemen werden Futter und Supplements als Werkzeuge zur Kontrolle verstanden. 54 Prozent passen bei akuten Beschwerden zuerst die Ernährung an. Innovationen funktionieren dann am besten, wenn sie niedrigschwellig sind: Leckerli mit funktionalen Eigenschaften sind daher als vertrautes Format für das Gros der Halter deutlich attraktiver als experimentelle Konzepte.
Wie es 2026 weiter geht

Auch 2026 bleibt der Rudelreport ein Kompass für die Heimtierbranche. Der erste Rudelreport 2026 widmet sich ausführlich dem Thema Körper- und Fellpflege – ebenfalls einem Markt mit hohem Potenzial. Bis 28. Februar gibt es hier auf die Bestellung 10 % Early-Bird-Rabatt. Informationen zur Verfügbarkeit finden Sie unter www.petonline.de/rudelreport-fellpflege.













