Axel Schwilp, Geschäftsführer bei Nordfolien
Axel Schwilp ist Geschäftsführer bei Nordfolien.
pet plus

Nordenia

Gut verpackt

An seinen Standorten in Deutschland und Polen produziert die Nordfolien-Gruppe mit 350 Mitarbeitern rund 53.000 t Folien für Industrie- und Konsumverpackungen. Bei der Produktion setzt das Unternehmen auch auf ein eigenes Kraftwerk.
pet immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1996
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
Das Oldenburger Münsterland ist einer der Schmelztiegel der Verpackungsindustrie. In keinem anderen Gebiet sind auf so wenigen Quadratkilometern derartig viele Unternehmen dieser Branche angesiedelt. So auch die Nordfolien GmbH aus Steinfeld. Das Unternehmen, das bereits seit fast 50 Jahren am Markt agiert, hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. 1966 als Nordenia Kunststoffe Peter Mager KG von Peter Mager gegründet, folgte nach einer Übernahme von zwei Tochtergesellschaften die Umbenennung in die Nordenia Verpackungswerke. Die Gründung der ersten Auslandsgesellschaft in den USA kam dann 1988. Die Umwandlung in die Nordenia International AG als Finanz- und Management-Holding erfolgte schließlich in 1992. 2003 wurde das Unternehmen dann von der PSP Beteiligungs GmbH mit Sitz in Steinfeld/Mühlen erworben und in die heutige Nord­folien GmbH, Steinfeld und Nord­folien Polska umbenannt. Die PSP GmbH hält bis heute 100 Prozent der Geschäftsanteile. An seinen beiden Standorten in Deutschland und Polen stellt das Unternehmen mit seinen 350 Mitarbeitern rund 53.000 t Folien für Industrie- und Konsumverpackungen her. Die Produktionsbreite des Unternehmens lässt sich dabei in vier Säulen unterteilen: "Unser Unternehmen produziert vor allem in den Geschäftsbereichen Food/Petfood, Chemie sowie Bau/Industrie und Torf/Holzverarbeitung", erklärt Axel Schwilp, Geschäftsführer bei Nordfolien. "Waren wir dabei vor einigen Jahren noch hauptsächlich im Bereich der Industrieverpackungen bekannt, sind es heute immer mehr anspruchsvolle Konsumverpackungen, die hier produziert werden", so Schwilp. Seine Absatzmärkte hat das Unternehmen vor allem in Deutschland mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 55 Prozent. 26 Prozent der Absatzmärkte liegen dagegen im Rest Westeuropas sowie 17 Prozent in Osteuropa und 2 Prozent in sonstigen Absatzmärkten. Insgesamt führte das 2013 zu einem Umsatz von 121,5 Mio. € und einem Absatz von 52.745 t.

Große Bandbreite

Bei seinen Produkten setzt Nordfolien vor allem auf eine große Bandbreite an Verpackungen. So gibt es unter anderem den "Maxi Pouch", eine Verpackung mit stabilem Tragegriff, Standboden und Wiederverschluss auf Rolle für die Befüllung auf bestehenden Form-Fill-and-Seal-Abfüllanlagen (FFS-Anlagen). Für die Fertigung dieses Produktes investierte das Unternehmen jüngst in eine Prototyp-Konfektionsanlage, die gemeinsam mit dem Maschinenhersteller entwickelt wurde. Rasendünger und Fischfutter sind laut Nordfolien bereits in dieser…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch