Nestlé Purina
Am Standort Euskirchen, an dem Nestlé Purina seit nunmehr 111 Jahren vertreten ist, gab es zahlreiche Umstrukturierungen.
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Nestlé Purina

Im Aufholmodus

Nestlé Purina Deutschland strukturiert um und reagiert damit auf Veränderungen am Markt.
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Seit dem 1. Juli gibt es bei Nestlé Purina wieder eine gemeinsame Marketing- und Vertriebsabteilung für die beiden bisher getrennt behandelten Kanäle Lebensmittelhandel und Fachhandel. Der Tiernahrungshersteller reagiert damit auf das rasante Wachstum des Onlinehandels. "Die Digitalisierung lässt die Grenzen zwischen den Vertriebskanälen Lebensmittelhandel und Fachhandel verschwinden", erklärt Hubert Wieser, Geschäftsführer von Nestlé Purina Deutschland. Heinz Schmidt, im Unternehmen bisherig als Vertriebsmanager für den Lebensmittelhandel tätig, ist nun als Sales Director für den kompletten Vertrieb in Deutschland zuständig. Alain Virieux, bisheriger Business Unit Director für den Lebensmittelhandel, ist neuer Marketing Director für das deutsche und das regionale Geschäft (pet berichtete bereits). Ergänzt werden Marketing und Vertrieb durch die Market Development Organization, die sich in erster Linie um die jeweiligen Erfordernisse der verschiedenen Vertriebskanäle kümmert. Vor allem beim digitalen Marketing will das Unternehmen seine Marketingausgaben deutlich steigern.Umstrukturierungen gab es auch am Standort Euskirchen, an dem Nestlé Purina seit nunmehr 111 Jahren vertreten ist. Von dort aus werden neben Deutschland auch die Märkte Österreich, Schweiz, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Polen und der Baltikum betreut. Auch optisch hat sich am Firmensitz von Nestlé Purina Deutschland einiges getan: Die Büros der Verwaltung wurden modernisiert und technisch aufgerüstet. Das Werk, das in der Vergangenheit nahezu ausschließlich für die Herstellung von Trocken- und Nasstiernahrung genutzt wurde, gilt mittlerweile im Konzern als Kompetenzzentrum für Heimtiersnacks und ist in der Region Europa, Nahost und Nordafrika der einzige Standort zur Snackproduktion. Auch "DentaLife", der neue Zahnpflegesnack für Hunde, wird in Euskirchen hergestellt. 

Aufholjagd

In Europa betreibt Nestlé Purina derzeit 14 Tiernahrungswerke. Vor allem in Zentral- und Osteuropa hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren viel Geld für neue Produktionsstätten investiert. In der Gesamtregion fließen jährlich laut Wieser über 200 Mio. Franken in die Produktion, um die Kapazitäten weiter zu steigern. Denn die Geschäfte laufen gut und ließen den Vorsprung, den Mars in Europa vor Nestlé Purina noch weiterhin hat, kleiner werden. Laut Marktforschungszahlen liegt Mars derzeit bei 30,5 Prozent, gefolgt von Nestlé Purina mit 26 Prozent. In Westeuropa dagegen hat der Schweizer Konzern mit einem…
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