Futterhaus in Österreich, Norbert Steinwidder (links) und Franchisenehmer Martin Kowatsch
Norbert Steinwidder (links) und Franchisenehmer Martin Kowatsch, Geschäftsführer von Das Futterhaus HHismark GmbH & Co. KG, sehen noch großes Potenzial für Futterhaus in Österreich.
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Das Futterhaus plant City-Märkte

Das Futterhaus ist seit 2008 in Österreich mit dem in Deutschland bewährten Franchisekonzept am Markt und betreibt derzeit 31 Standorte. Die Fachhandelsgruppe hat auch in diesem Jahr ehrgeizige Wachstumspläne.
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Mindestens sechs neue Standorte, so Geschäftsführer Norbert Steinwidder, sollen in den nächsten Monaten an den Start gehen. Im April will das Handelsunternehmen in Salzburg auch den Pilotmarkt für das neue Innenstadtkonzept eröffnen. Der Standort wird auf Verkaufsfläche von 300 m2 ein reduziertes Produktsortiment für die Nahversorgung und überwiegend Kleingebinde anbieten. Weitere City-Märkte sind in größeren Städten, vor allem in der Bundeshauptstadt Wien, geplant. 
Das Futterhaus in Österreich wird als Franchisesystem betrieben. Steinwidder sieht darin großes Potenzial, weil hinter jedem Standort ein selbstständiger Unternehmer stehe, der sich entsprechend stark für den Erfolg seines Betriebs einsetze. Derzeit gehören Futterhaus Österreich 13 Franchisenehmer an, die meisten von ihnen betreiben gleich mehrere Standorte. Bei den meisten handelt es sich um ehemalige leitende Angestellte oder Selbstständige, die aus anderen Berufszweigen in die Heimtierbranche gewechselt sind. 

Lebendtiere nicht im Fokus

Die durchschnittliche Verkaufsfläche der österreichischen Futterhaus-Märkte umfasst zwischen 450 m2 und 550 m2. Das Futterhaus strebt in Österreich vor allem Eröffnungen in Fachmarktzentren und an frequenzstarken Standorten an. Einkaufszentren kommen als Standorte aufgrund der hohen Mieten und der dort meist angebotenen kleineren Flächen eher nicht in Frage. Lebendtiere werden in sieben Märkten geführt. Eine möglichst optimale Tierhaltung in den Märkten ist Steinwidder sehr wichtig. Um Spontankäufe zu vermeiden, werden in den Futterhaus-Märkten während der Weihnachts- und Osterzeit grundsätzlich keine Lebendtiere verkauft. 
Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzzuwachs von 15,6 Prozent, der deutlich über dem landesweiten Branchendurchschnitt lag. Auf vergleichbarer Fläche legte die Handelskette um 3 Prozent zu. Das Futterhaus in Österreich beschäftigt derzeit ca. 220 Mitarbeiter. In der Firmenzentrale in Judenburg sind 15 Mitarbeiter tätig.

Regelmäßige Schulungen

"Wir definieren uns als Fachmarktbetreiber und legen daher auch großen Wert auf die regelmäßige Schulung unserer Mitarbeiter", erklärt Steinwidder. Konkret heißt das, dass in Workshops und Seminaren Experten der deutschen Futterhaus-Zentrale, aber auch Spezialisten aus den Reihen der Lieferanten regelmäßig ihr Fachwissen an die Futterhaus-Mitarbeiter weitergeben. Das stärkste Wachstum stellt die Fachhandelsgruppe in den Warengruppen Hund und Katze fest.
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