Zoo-Roco
Rund 650 m² Fläche – hier das Erdgeschoß – bietet der neue Standort von Zoo-Roco.
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Zoo Roco

Tradition trifft Moderne

Betrachtet man den unabhängigen Zoofachhandel der Schweiz, kommt man nicht an Zoo-Roco vorbei. Inhaberin Therese Schumacher ist mit Leib und Seele Zoofachhändlerin und kann auf eine wechselvolle Zeit zurückblicken.
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Im November 1988 wurde das Ladengeschäft der Zoo Roco AG in Lyss eröffnet. Die kleine Gemeinde im Schweizer Kanton Bern hat etwas über 14.000 Einwohner. Branchentypisch wurde auf rund 85 m² begonnen, nach drei Jahren aber schon auf 155 m² erweitert. Ein Umzug im Mai 1997 folgte, Ende 2012 ging es dann auf die heutige Fläche in einem ehemaligen Fabrikgebäude auf 650 m², verteilt über drei Etagen. Damit gehört Zoo-Roco zu den größten Zoofachgeschäften der Schweiz, ist aber das zweitgrößte unter den Unabhängigen. Sieben Mitarbeiter in Voll- und zwei weitere in Teilzeit unterstützen Therese Schumacher bei ihrer Arbeit.
Dem letzten Umzug gingen Monate der Entscheidungsfindung voraus, ob das Geschäft aufgegeben oder ob der Markt tatsächlich noch einmal richtig groß angegriffen werden sollte. "Die Konkurrenzsituation hatte sich sehr zu unserem Nachteil verändert", berichtet Therese Schumacher über die schwierigen Monate. "Sich den ohnehin nicht großen regionalen Markt auch noch mit einem Fressnapf- oder einem Qualipet-Standort zu teilen, war nie meine Wunschvorstellung."

Gepflegtes Vollsortiment

Aquaristik, Terraristik und Teich im Untergeschoß, Hunde- und Katzenfutter sowie Nager- und Vogelsortimente im Erdgeschoß, Aquariensets, Kratzmöbel, Kissen und Betten etc. im Obergeschoß. Therese Schumacher und ihr Team mutzen die große Fläche sinnvoll. Lebendtier wird nur im Erdgeschoß (Nager, Kaninchen und Vögel) sowie im Untergeschoß (Fische und Reptilien) angeboten.
Und es wird noch weiter gebaut: So entsteht aktuell in einem zusätzlichen Raum ein Themenshop Katze. Neben Kratzbäumen, Futtermitteln und Zubehör sollen auch mit einem Musterbalkon zum Beispiel Schutznetze präsentiert werden. Ist diese Neueinrichtung erstmal gemeistert, wird im Obergeschoß auf der freigewordenen Fläche ein BARF-Shop installiert, auch in der Schweiz ein Trendthema.
Angesprochen auf die brancheninternen Problemzonen Vogel und Terraristik, erwidert die Branchenkennerin: "Terraristik ist nicht rentabel und weiterhin rückläufig, gehört aber als Thema zum Erlebniszoofachhandel dazu. Auch Vogel ist im Lebendtiersortiment nicht rentabel, bewegt sich aber auf einem stabilen Niveau."
Zoo-Roco ist aber auch Online aktiv: So werden 40 Prozent des Gesamtumsatzes mit dem firmen­eigenen Onlineshop realisiert. Seit 2001wird der parallel zum Ladengeschäft betrieben, das zudem auch das Lager darstellt. Die durchschnittliche Online-Einkaufswagengröße gibt Therese Schumacher mit 100 sFr an. Offline im Ladengeschäft…
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