Zoofachhandel
Der Kunde, das unbekannte Wesen: Eine Untersuchung der Zookauf in Kooperation mit dem IFH Köln gibt interessante Aufschlüsse über die Bedürfnisse von Shoopern im Zoofachhandel.
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Egesa / Zookauf

Chancen für den klassischen Zoofachhandel

Viele Heimtierbesitzer sind mit dem klassischen Zoofachhandel unzufrieden. Woran das liegt und was der Zoofachhandel besser machen kann, geht aus einer gemeinsamen Studie von IFH Köln und Zookauf hervor.
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"Quo vadis, Zoofachhandel?" lautet der Titel der Untersuchung, die auch von den Firmen Bosch, Dr. Clauder's, Hunter, Interquell, Sera, Trixie und Take-Five Media unterstützt wurde. Dazu wurden im März 1.000 Käufer von Heimtierprodukten online zu ihrem Kaufverhalten und ihre Einschätzung von verschiedenen Vertriebskanälen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass der klassische Zoofachhandel manches richtig macht, aber vieles noch verbessern könnte.
Was würden sich Heimtierbesitzer im Zoofachhandel wünschen? Die Antworten auf diese Frage enthielten einige Tipps, die für den Zoofachhandel durchaus interessant sind. Zum Beispiel werden Liveevents mit Experten zu verschiedenen Tieren vermisst. Eine weitere Anregung von Befragten: Warum werden Angebote nicht in größeren Mengen gekauft, damit sie nicht so schnell im Geschäft ausverkauft sind? Andere Heimtierhalter vermissen Futterproben, Kundenmagazine und Gewinnspiele im Geschäft.

Wo ist der USP?

Kompetenz der Mitarbeiter, der Beratung, beim Sortiment und in der Produktpräsentation werden dem klassischen Fachhandel durchaus attestiert. Aber offenbar reicht das nicht, um sich vom Wettbewerb qualitativ abzuheben. Denn im Vergleich zu Franchiseunternehmen und Onlinehändlern schneidet der klassische Zoofachhandel in den wichtigsten Kategorien fast durchweg schlechter ab. Besonders schlecht bei der Warenverfügbarkeit, wo etwa zum (führenden) Onlinehandel eine Differenz von 32 Prozent (!) liegt. Ähnlich sieht es bei den Kriterien "Breite des Sortiments" und "gute Parkmöglichkeiten" aus, die nach Ansicht der meisten Befragten im klassischen Zoofachhandel ebenfalls nicht optimal sind. Nicht viel besser scheint es um die Einkaufsatmosphäre im Geschäft bestellt zu sein: Die Franchisenehmer schneiden bei diesem Kriterium zwölf Prozent besser als der klassische Zoofachhandel ab. Sogar chancenlos sind klassische Zoofachhändler beim günstigen Preis, bei den Öffnungszeiten und bei den Angeboten und Aktionen. Hier trennen ihn zu den besser abschneidenden Franchiseunternehmen und dem Onlinehandel Welten.

Empfehlungen

Trotzdem gibt es keinen Grund für den klassischen Zoofachhandel zu resignieren. Die Autoren der Untersuchung geben drei Verbesserungsvorschläge:
• Da Heimtierbesitzer ein großes Informationsbedarf…
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