Snacks, Nelly’s Futterkiste
Vielfalt in der Snackabteilung ist Trumpf bei dem Karlsruher Zoofachhandelsunternehmen Nelly’s Futterkiste. Vor allem bei Hundesnacks ist die Auswahl riesig.
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Snacks - Umfrage

"Das Sortiment müssen wir sehr ernst nehmen"

Einen hohen Fleischanteil, emotional präsentiert, einen gesundheitlichen Zusatznutzen: diese Eigenschaften müssen Snackprodukte für Hunde und Katzen aufweisen, um Erfolg am Markt zu haben.
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Dies ist das Ergebnis einer pet-Befragung von verschiedenen Zoofachhändlern und Anbietern aus der Industrie. Auffallend, aber nicht überraschend ist, dass bei vielen Fachhändlern Hundesnacks höhere Umsätze erwirtschaften als Katzen­snacks, die ein längst nicht so hohes Umsatzvolumen erbringen und nach wie vor eine Domäne des Lebensmittelhandels darstellen.

Alphapet

Die Trends bei Hunde- und Katzensnacks? Marco Hierling, Gründer und Geschäftsführer von Alphapet Ventures, muss nicht lange überlegen: "Hoher Fleischanteil, kein Getreide, Monoproteine". Die Auswahl an unterschiedlichen Produkten ist riesig, und auch wenn Snackprodukte nur zwischen 10 und 15 Prozent am Gesamtumsatz seines Unternehmens ausmachen, bietet Alphapet unter der eigenen Marke "Wildes Land" 30 bis 40 verschiedene Produkte im Sortiment. Gut laufen nach seiner Einschätzung nach wie vor die "Dauerbrenner" mit den Proteinquellen Huhn, Rind, Wild, Pferd und Ente. Auch Snackprodukte mit Fell (von Fremdmarken) erfreuen sich nach wie vor großer Nachfrage in den hauseigenen Onlineshops, sagt er. Für wichtig hält Marco Hierling, die Kunden bei Snacks möglichst emotional anzusprechen: "Bei den Zutaten darf auch mal experimentiert werden, zum Beispiel mit Superfoods, denn viele Kunden suchen bei Snacks etwas Neues und sind bereit, das auch auszuprobieren."
Wie bei den meisten seiner Berufskollegen ist die Nachfrage nach Hundesnacks auch bei Alphapet größer als nach Belohnungsartikeln für Katzen. Marco Hierling nennt für diese Entwicklung gleich mehrere Gründe. Katzen seien vom Charakter her anders als Hunde und haben ihren eigenen Kopf, so dass ihre Halter mit ihnen nicht so viel in Richtung Erziehung und Training machen wie Hundebesitzer. Deshalb würden sie auch nicht so stark mit Belohnungsartikeln gefüttert wie die bellenden Vierbeiner. Außerdem, so Marco Hierling, sind Katzen wählerischer, was das Futter und auch Snacks angeht, und wechseln öfter als Hunde die Marke. Das macht es beim Futter, aber auch im Snackgeschäft nicht einfach, Besitzer von Stubentigern dauerhaft an sich zu binden. Hinzu komme, so der Alphapet-Geschäftsführer, dass ein Großteil des Katzensnackgeschäfts nicht im Fachhandel, sondern nach wie vor im Lebensmittelhandel gemacht werde. Erfahrungen mit den Produkten von "Wildes Land" würden allerdings zeigen, dass mit attraktiven und artgerechten Produkten, die die Katzen gesund halten, treue Kunden gewonnen werden können.

Nelly's Futterkiste

Snacks für Hunde und Katzen nehmen bei der…
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