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Die emotionale Bindung zu ihren Tieren ist bei den meisten Heimtierhaltern sehr groß. Dies ist nur eine von vielen Erkenntnissen der Haustier-Studie 2020, die nun veröffentlicht wurde. Foto: llipkind, Pixabay
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Haustier-Studie 2020

Was Heimtierhalter bewegt

Was bewegt HiermtierhalterInnen in Deutschland? Wie ist ihr Kaufverhalten? Wie beeinflusst die Corona-Pandemie die Heimtierhaltung? Auf diese und viele weiteren Fragen gibt die Haustier-Studie 2020 Antworten.
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Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Takefive Media und Horse Future Panel sowie einigen Partnerunternehmen aus Industrie und Handel. 1.400 Probanden haben dafür zwischen dem 4. und 25. November einen umfangreichen Online-Fragebogen ausgefüllt. Viele der Antworten decken sich mit den Ergebnissen anderer vergleichbarer Untersuchungen, allerdings ist es den Autoren der Haustier-Studie auch gelungen, einige neue Erkenntnisse rund um die Themen Einkaufsverhalten, Digitalisierung und Präferenzen bei Tiernahrungs- und Zubehörprodukten zu gewinnen.
Die Befragung untermauert, dass die emotionale Bindung zum Heimtier bei den Haltern allgemein sehr groß ist. Allerdings meinen 53 Prozent der Befragten, dass immer mehr HeimtierhalterInnen über unzureichende Fachkenntnisse rund um die artgerechte Heimtierhaltung verfügen. Vor allem der mangelnde Bewegungsmangel vieler Heimtiere wird kritisiert. Auseinander gehen die Meinungen, ob die Heimtierhaltung staatlich stärker reglementiert werden sollte: 30 Prozent sind dafür, 34 Prozent dagegen.
Wie eng die Beziehung zwischen Heimtier und Mensch ist, zeigt auch die Erkenntnis, dass 53 Prozent der HeimtierhalterInnen mit ihrem Heimtier seinen Geburtstag feiern. Als Geschenk entscheiden sich 49 Prozent für einen besonderen Snack, 28 Prozent für ein Spielzeug und 19 Prozent für ein besonderes Futter.
Ein Drittel der HeimtierbesitzerInnen nutzen bereits digitale Produkte für das Heimtier (wie z. B. Trinkbrunnen oder digitale Halsbänder), jedoch spielt die Digitalisierung bei der Beschäftigung mit dem Tier immer noch eine untergeordnete Rolle. Nur für 5 Prozent der Befragten sind digitale Produkte wichtig, für gerade mal 3 Prozent sehr wichtig. Da das Internet als Informationsplattform für viele HeimtierhalterInnen schon jetzt eine große und der Onlineshop als Verkaufskanal eine wachsende Rolle spielt, hat die Digitalisierung die Heimtierbranche längst erreicht.
Der Onlinehandel (53 Prozent) und der Zoofachmarkt (51 Prozent) sind die beliebtesten Anbieter von Produkten für Haustiere - egal, ob Futtermittel oder Zubehör. Die Häufigkeit der Kaufaktivitäten bei Heimtiernahrung und -zubehör ist unregelmäßig: Die HeimtierbesitzerInnen kaufen zumeist nach Bedarf.
Zum Einfluss der Corona-Pandemie auf…
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