Zwischen Innovationsfreude und Zurückhaltung zeigen sich deutsche Unternehmen aus der Heimtierbranche, wenn es um Künstliche Intelligenz geht. Zum Thema bestehen rechtliche Unsicherheiten, Zweifel an inhaltlicher Qualität und der starke Wunsch nach praxisnahen Lösungen. Das sind Erkenntnisse aus der Onlineumfrage Haustier-Trendbarometer 2025, die beim Fachforum Heimtier Digital vorgestellt wurde.
Wie prägt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz aktuell die Heimtierbranche und welche Chancen und Herausforderungen sehen Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft? Diese Fragen stand im Mittelpunkt in der Erhebung der auf die Heimtierbranche spezialisierten Marketingagentur Takefive-Media.
An der bundesweiten Studie zum Einsatz von KI-Technologien, deren Chancen und Risiken sowie den erwarteten Einfluss auf Geschäftsmodelle, Kundenkommunikation und betriebliche Abläufe, die vom 1. September bis zum 15. Oktober durchgeführt wurde, beteiligten sich 56 Expert:innen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor. Sie gaben Einblicke in ihren Umgang mit KI, nannten Maßnahmen, die sie bereits ergriffen haben, bewerteten zukünftige Entwicklungspotenziale ebenso wie den Unterstützungsbedarf, den sie sehen, um KI sinnvoll und verantwortungsvoll in ihren Geschäftsalltag zu integrieren.

Keine Seltenheit
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Einsatz von KI in der Heimtierbranche längst keine Seltenheit mehr ist. Mehr als drei Viertel der Befragten gaben an, bereits KI-gestützte Tools, wie etwa zur Texterstellung, in ihrem Arbeitsalltag einzusetzen. Auch Anwendungen zur Bildgenerierung, Datenanalyse, internen Prozessautomatisierung oder zur Video- bzw. Audioproduktion finden zunehmend Verbreitung.
Die größten Potenziale von KI werden vor allem bei der Entlastung operativer Prozesse und der Erhöhung der Produktivität im Arbeitsalltag gesehen. So wurden besonders häufig Chancen in der Datenaufbereitung, Automatisierung zeitintensiver Standardprozesse, Optimierung interner Abläufe sowie der Content-Erstellung für Marketing und Webseite genannt.
Zwar konnten sich verschiedene KI-Tools in einigen Unternehmen etablieren, doch wird ihre verstärkte Anwendung durch verschiedene Faktoren gehemmt: 64 Prozent der Befragten erwähnen fehlendes Know-how als Hindernis, 55 Prozent nennen rechtliche Unsicherheiten als Herausforderung, während rund 50 Prozent Bedenken…












