„Bei unseren Kiebitzmärkten sehen wir im Bereich Wildtierfutter eine insgesamt stabile Entwicklung, die im Vergleich zu Haustiersegmenten naturgemäß moderater ausfällt. Die Unterstützung von Wildvögeln und frei lebenden Tieren wird zunehmend als Ganzjahresthema verstanden und nicht mehr nur saisonal gedacht“, erklärt Linda Zimmermann, Prokuristin und Leitung Marketing bei NBB Fachmärkte für Tier + Garten. „Entsprechend haben wir unser Eigenmarkensortiment 2025 gezielt weiterentwickelt und stärker auf Mixprodukte sowie größere Verpackungseinheiten ausgerichtet.“
Die Verbraucher investieren Geld in dieses Segment, wenn auch weniger als noch im Vorjahr: 2024 konnte mit 145 Millionen Euro Umsatz für Wildvogelfutter abschließen, so die Zahlen von IVH und ZZF. Das entspricht einem Rückgang von knapp zehn Prozent zu 2023. Eine rückläufige Marktentwicklung, die durch ergänzende Nischen wie Produkte für Eichhörnchen, Igel und andere heimische Wildtiere nicht aufgefangen werden konnte. Das ist auch bei Landfuxx spürbar ist. „Vereinzelt stellten wir in den angeschlossenen Häusern eine Stagnation oder ein kleines Minus fest – es gab aber auch Positivbeispiele, die nachweislich belegten, dass ein Wachstum zu realisieren war. Im Vorjahresvergleich weisen unsere Partnermärkte in der Warengruppe ‚Heimische Wildtiere‘ durchschnittlich ein Minus von drei Prozent aus“, berichtet Björn Schaake, Vertriebsleiter der Fachhandelskette Landfuxx.

Gewinner und Verlierer
Bei den Zubehörartikeln, wie zum Beispiel Nistkästen, Vogelhäusern und Insektenhotels kommt die Sprache schnell auf das Thema Kaufzurückhaltung. Das spiegele sich aber nach wie vor genauso in den Warengruppen Heimtier- und Gartenzubehör wider, heißt es seitens des Handels. Laut Destatis hat der Garten- und Heimtierhandel auch im Jahr 2025 ein Umsatzminus verzeichnet. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist der Umsatz nominal um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Konsument investiert momentan eher in Verbrauchs- als in Gebrauchsartikel. Schaake erklärt: „Die Sparquote der Endverbraucher ist aktuell sehr hoch, da die allgemein angespannte wirtschaftliche Lage, Rezessionsängste sowie die allgemein steigende Kostensituation in den Köpfen der Konsumenten für eine hohe Verunsicherung sorgen. Das hat dann eher den Effekt für schlechte Zeiten vorzusorgen und…












