Es riecht nach Harz und Moos. Die Sonne fällt durch die hohen Pinien, irgendwo schlägt ein Vogel an. In der Döberitzer Heide, westlich von Berlin, ist Björn Swanson regelmäßig unterwegs. Bekannt aus TV-Formaten wie „The Taste“ und „Kitchen Impossible“, läuft er hier fernab der Kameras mit Chester, einem Weimaraner mit wachem Blick und scheinbar endloser Energie. Marley, sein 16 Jahre alter Mischling, bleibt an solchen Tagen lieber zu Hause – die Strecken sind ihm zu lang geworden.
Für Swanson sind diese Wege mehr als Bewegung. Sie sind Gegenwelt zur Gastronomie, in der die Grenzen zwischen Tag und Nacht verschwimmen – viel Anspannung, selten Ruhe. In der Heide verschiebt sich das: Der Blick wird weiter, der Kopf leiser, das Wesentliche tritt hervor. Diese Reduktion prägt auch seine Arbeit. Swanson, der über mehr als zehn Jahre einen Michelin-Stern gehalten hat, kocht nicht, um zu inszenieren, sondern um Produkte sichtbar zu machen. Qualität ist für ihn nichts Abstraktes, sondern Herkunft, Verarbeitung, Integrität.

Mit seinem Ende 2025 eröffneten Restaurant „Norms“ in Berlin-Mitte setzt er heute auf eine reduzierte, alltagstauglichere Küche. „Es landet zwar weniger auf dem Teller – dafür muss die Qualität umso höher sein“, sagt er. Entsprechend rückt jedes einzelne Produkt stärker in den Fokus. Gerichte, die für sich stehen und keine Erklärungen brauchen.
Genau deshalb passt seine Zusammenarbeit mit Orijen so gut: Die Premium-Marke orientiert sich am Ganze-Beute-Prinzip und setzt auf viel hochwertiges Protein, ergänzt durch natürliche Superfoods wie Kräuter, Wurzeln und Beeren – so, wie Tiere in freier Wildbahn fressen würden. Dahinter steht Champion Petfoods, ein kanadischer Hersteller mit über 40 Jahren Erfahrung in der Produktion von Hunde- und Katzenfutter.

Was für viele beim Essen längst selbstverständlich ist – genauer hinzuschauen, was auf dem Teller landet –, gilt zunehmend auch für das, was in den Napf der geliebten Fellnasen kommt. Für Swanson ist das mehr als ein Futterkonzept; es ist ein Spiegel seiner eigenen Philosophie: klare Produkte, klare Regeln, Substanz statt Show.
Auf der Interzoo 2026 macht Swanson diesen Ansatz nun direkt erlebbar. Vor Ort kreiert er aus den Original Orijen Zutaten Bowls für Zweibeiner: hochwertige Proteine, ergänzt durch funktionale pflanzliche Zutaten, klar komponiert. Vom Napf zur Bowl – ohne Ironie, sondern als konsequente Weiterführung einer Idee, die er auch in seinem Restaurant lebt. „Wenn man weiß, wo die Zutaten ihren Ursprung haben, braucht es keine Tricks – dann steht ein Produkt für sich“, sagt Swanson.
Qualität entsteht für ihn nicht durch Komplexität, sondern durch Präzision – bei der Auswahl, bei der Verarbeitung, im Ergebnis. Gerade bei Fleisch spielt die Herkunft eine zentrale Rolle: Swanson arbeitet eng mit Erzeugern, Jägern und Fischern zusammen, um Transparenz und Frische sicherzustellen. Er will wissen, wo ein Produkt herkommt – und was drinsteckt. Orijen verfolgt denselben Anspruch: In den Rezepturen bestehen die ersten fünf Zutaten aus frischen oder rohen tierischen Bestandteilen, auf günstige Füllstoffe wie Kartoffel und Getreide wird bewusst verzichtet.
Am Ende zieht sich diese Haltung durch alles – vom Spaziergang in der Heide bis in die Küche in der Stadt. Respekt vor den Zutaten, Konzentration auf das Wesentliche und der Anspruch, es richtig zu machen. Im Napf nicht anders als auf dem Teller.
Halle 3A, Stand 3A-312












