Am Bahnhof der Kleinstadt Erftstadt nahe Köln mache ich mich beschwingt darüber, dass ich einem Meilenstein in der Fressnapf-Geschichte beiwohnen darf, auf die letzten Meter zum Ziel. Der um ein Ticket bis zum Industriegebiet Nörvenich gefragte Busfahrer brummelt etwas von mehreren Haltestellen und fragt: „Zu Fressnapf?“ Genau! Warum ich das nicht gleich gesagt hätte. Klar, auch rund 30 Minuten Fahrt entfernt, weiß man hier umeinander.
Die Busfahrt führt durch kleine Orte und durchs Grüne. Schon von Weitem kann ich mein Ziel zu sehen: In der Fressnapfstraße 1, die Haltestelle vor der Tür, steht das Ergebnis von nur etwas mehr als 12 Monaten Bauzeit, stolzen 80 Millionen Euro Invest auf 140.000 m² Grundfläche. Der fünfte Logistikstandort für Fressnapf, eines der modernsten Zentren Europas. Die Fressnapf-Flaggen wehen im Wind. Die Stimmung ist festlich, Neugierde liegt in der Luft. Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, trifft ein, die Presse darf ihn zu einem ersten Blick hinter die Kulissen begleiten. Schon nach wenigen Schritten in der ersten von sieben Hallen gehört meine Aufmerksamkeit nicht mehr den Gästen aus Wirtschaft und Politik. Ich muss den Kopf bis ganz in den Nacken legen, um bis zur Decke des 12 Meter hohen Lagers zu schauen, aber Achtung – hier zischt es, da dreht sich was, bepackte Palletten bahnen sich vollautomatisiert ihren Weg. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Werksführung noch erklären wird.
Der offizielle kann nun Eröffnung beginnen: Traditionell wird das grüne Band durchgeschnitten – die Ehre gebührt Christian Buschmann, Dr. Ralf Nolten, Daniel Behlert, Torsten Toeller, Hendrik Wüst, Dr. Timo Czech, und Andy Busch. Applaus, was für ein unvergesslicher Moment!
Die Bühne ist nun frei für Gründer und Mehrheitseigentümer Torsten Toeller. Das neue Logistikzentrum, das an diesem Standort nur rund 30km von seinem Geburtsort in „time and budget“ errichtet wurde, spiele eine zentrale Rolle im Logistik-Netzwerk von Fressnapf, erklärt er. Als E-Commerce-Fulfillment-Hub Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg beliefere es Kund:innen in ganz Westeuropa und versorgt im B2B-Bereich alle europäischen Märkte auch mit Gefahrstoffprodukten. Der Standort Nörvenich sei direkt an die globalen Lieferketten von Fressnapf angebunden, einschließlich Lieferungen aus Asien und Nordamerika.













