FLH mit offenem Brief an Politik

26.11.2013
Die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH) hat die gemeinsame Pressemitteilung von CDU und SPD zum Thema „Natur- und Tierschutz“ kommentiert

Die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH) hat in einem offenen Brief, die gemeinsame Pressemitteilung von CDU und SPD zum Thema „Union und SPD einigen sich auf wichtige Fortschritte beim Natur- und Tierschutz“ kommentiert. Dabei signalisierte die FLH ihre Zustimmung zu Punkten wie einer Verbesserung des Tierschutzes und dem Stopp des illegalen Handels mit Elfenbein, übte jedoch deutliche Kritik am Vorhaben, den Import und Handel mit Wildfängen einzuschränken.
Nach eigenen Angaben, haben die FLH-Verantwortlichen einerseits juristische Bedenken, etwa hinsichtlich eines Konfliktes mit gängigem EU-Recht. „Andererseits sehen wir jedoch gravierende Folgen und negative Implikationen für den Tierschutz, die Lebensumstände der in Schwellenländern mit dem Handel von Tieren befassten Menschen sowie für die Heimtierhaltung insgesamt“, so der Vorsitzende Bernd Schmölzing. Oftmals werde fälschlicherweise auch der Zusammenhang zwischen dem Handel mit wild gefangenen, exotischen Tieren und dem weltweit zu konstatierenden Artenschwund hergestellt.
In der weiteren Erklärung weist die FLH auf positive Seiten der intensiven Beschäftigung mit Heimtieren hin. Zahlreiche, in der Natur längst ausgestorbene Arten, können demzufolge lediglich erhalten werden, da sie in Menschenhand gepflegt und vermehrt werden. Nicht zuletzt hätte ein umfangreiches Import- und Handelsverbot negative Folgen für die heimische Zoofachhandelsbranche sowie die Heimtierhaltung an sich.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
Fachzeitschrift für den Zoofachhandel und die gesamte Heimtier-Branche
Lesen Sie auch