Als Thomas Perkmann Ende Dezember 2022 den Schlüssel für sein neues Ladenlokal in Linz-Urfahr übernahm, schien seine Zukunft besiegelt – im negativen Sinn: Nur zwei Wochen nach der Schlüsselübergabe erfuhr er von der geplanten Neueröffnung eines Fressnapf direkt nebenan im Mai. „Für mich ist die Welt zusammengebrochen. Null Überlebenschance“, erinnert er sich an diese Schockphase. Die Erstausstattung mit Regalen war bereits geordert, zurückgeben ging nicht mehr.
Heute, über drei Jahre nach dem Umzug nach Linz, steht das Animal Center noch immer – direkt neben dem Branchenriesen. Dass der kleine Unabhängige sich behaupten konnte, liegt an einem klaren Prinzip: „Ich führe ausschließlich Produkte, zu denen ich hundertprozentig stehe. Dann kommen die Kunden.“ In der kritischen Phase zwischen Februar und Mai machte Perkmann nach eigenem Bekunden „so einen guten Job“, dass viele Kunden erst recht zu ihm hielten. Sein Fazit heute: „Wir können gut miteinander leben, weil jeder seine Kunden hat.“
Schon zwei Jahre vor der Umsiedelung betrieb Perkmann seinen Laden in St. Ulrich im Mühlkreis. Großhändler Ralph Leitner, von dem er die Bewital-Produkte bezieht, hatte ihm geraten „du musst nach Linz“. Letztlich war das trotz des ersten Schocks doch von Erfolg gekrönt.






Auf rund 100 m2 Verkaufsfläche führt das Animal Center knapp 3.000 Artikel. Bewusst verzichtet Perkmann auf Breite um jeden Preis und setzt stattdessen auf Profil: Beim Hundetrockenfutter konzentriert er sich auf eine Marke – Belcando –, die als in Deutschland produzierter Marktführer aus seiner Sicht nahezu alle Bedürfnisse abdeckt und mit Preisen von vier bis zehn Euro je Kilogramm und guten Rohstoffen überzeuge.
Echtes Alleinstellungsmerkmal sind die hochwertigen Eigenmarken, größtenteils aus der Region: „Das findet der Kunde nur bei uns, in Top-Qualität.“ Dazu kommt eine intensive Beratung – von der Wundversorgung mit Post-OP-Body und…












