Visionen prägten auch weiterhin Otmar Hornbachs unternehmerisches Handeln. Dazu zählte zum einen die Einführung der Großflächenmärkte mit Lagerhaus-Charakter. Vor allem aber wurde der Gang an die Börse 1987 (Hornbach Holding AG) ein Meilenstein. Er sicherte Bestand und Wachstum des Unternehmens, zumal ab dem zweiten Börsengang 1993 (Hornbach-Baumarkt-AG) das Expansionstempo stark anzog. Als nächster Meilenstein folgte 1996 der Schritt ins Ausland.
2001 gingen die Positionen der Vorsitzenden der beiden Aktiengesellschaften auf die Söhne Albrecht und Steffen Hornbach über. Otmar Hornbach selbst wechselte von der Position des Vorstandsvorsitzenden in den Aufsichtsrat. Auf Basis einer strategischen Allianz mit dem britischen Baumarktkonzern Kingfisher und der Errichtung der Hornbach Familientreuhand GmbH wurde die Eigenständigkeit des Unternehmens gesichert. Vor allem die Familientreuhand GmbH, deren Gesellschafter nach Rückkauf der Aktienanteile von den Briten wieder über 100 Prozent der Stammaktien verfügen, bildet den Schutzschirm seines Lebenswerks.
Otmar Hornbach übernahm zudem viele Ehrenämter, so als Vorsitzender des Handelsausschusses und als Vizepräsident der IHK Pfalz. Dafür wurde ihm 1999 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Überdies erhielt er 2007 die höchste Auszeichnung, die der Handelsverband Bauen, Heimwerken und Garten e.V. (BHB) und der Dähne Verlag zu vergeben haben, den „DIY-Lifetime Award“.












