Tierrechtsorganisation

Peta kritisiert Zierfischhaltung

Peta klagt die Zierfischhaltung an. Foto: Frank Waßerführer, Fotolia
Peta klagt die Zierfischhaltung an. Foto: Frank Waßerführer, Fotolia
09.09.2015

Noch ist die Peta-Kampagne "Kein Tierverkauf in Baumärkten" vielen im Gedächtnis, da holt die Tierrechtsorganisation zum nächsten Schlag aus. Diesmal im Visier der Organisation: die Zierfischhaltung von Süß- und Meerwasserfischen.
Nach Angaben von Peta, die sich dabei auf einen Bericht des Washingtoner Worldwatch Institute beruft, werden jährlich 500 bis 600 Mio. Zierfische aus den Meeren geschöpft, nur 10 Prozent der Meerwasserfische seien dabei Nachzuchten.
Bei Süßwasserfischen wäre die Anzahl der Nachzuchten zwar größer, doch floriere auch dort der Handel mit Wildfängen. Dies führe zu einem regelrechten Leerfischen der Riffe, so Peta. Darüber hinaus beklagt die Organisation, dass Fische in Aquarien unter anderem Verhaltensstörungen entwickeln könnten und somit für eine Haltung ungeeignet wären.
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