Politiker-Befragung

BNA reagiert auf PETA-Kampagne

11.09.2015

Der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA)  will den im Bundestag vertretenen Fraktionen Fragen zur jüngsten Kampagne der Tierrechtsgruppe PETA gegen die Zierfischhaltung vorlegen und die Antworten dazu auch veröffentlichen. Dies kündigte der BNA in seinem jüngsten Online-Newsletter an.
Die PETA hat kürzlich in einer neuen Kampagne dazu aufgefordert, keine Fische zu kaufen oder zu züchten, weil ein großer Teil der angebotenen Fische aus Wildfängen stammen würden (petonline.de berichtete ausführlich). Dies habe ein Leerfischen der Meere zur Folge. Die Aquaristikbranche und Heimtierverbände haben diese Argumentation einhellig abgelehnt und darauf verwiesen, dass ein Großteil der heute im Handel angebotenen Zierfische aus Nachzuchten stamme.
Auch der BNA kritisiert die PETA-Kampagne scharf. „Die Argumente sind nicht neu und wurden schon mehrmals mit fundierten Zahlen widerlegt. In (fast) keinem Satz der Kampagne finden sich aquaristisch und/oder ichthyologisch nachvollziehbare Fakten“, schreibt der Verband.
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