Naturheilmittel für Tiere

Petition gegen EU-Verordnung

Sollte die geplante EU-Verordnung kommen, könnten viele Medikamente pflanzlichen Ursprungs, homöopathische Arzneimittel und handelsübliche Pflegemittel und Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden. Foto: CALLALLOO CANDCY, Fotolia
Sollte die geplante EU-Verordnung kommen, könnten viele Medikamente pflanzlichen Ursprungs, homöopathische Arzneimittel und handelsübliche Pflegemittel und Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden. Foto: CALLALLOO CANDCY, Fotolia
15.02.2016

Verschiedene Branchenverbände machen gegen die geplante EU-Verordnung bzgl. des Einsatzes homöopathischer und naturheilkundlicher Arzneimittel für Tiere mobil. Diese Verordnung soll das bisher geltende Recht für Tierarzneimittel novellieren.
In einer Petition beim Deutschen Bundestag fordern sie die Vertreter Deutschlands in der EU dazu auf, der EU-Verordnung für Tierarzneimittel KOM 558 nicht zuzustimmen. Die Kritiker warnen unter anderem davor, dass durch die Verordnung eine ganze Reihe von Medikamenten pflanzlichen Ursprungs, homöopathische Arzneimittel und handelsübliche Pflegemittel und Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden könnten.
Zu den Kritikern der geplanten Novellierung gehören die Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände und der Verband Artgerechte Tiergesundheit. Einige Firmen aus der Heimtierbranche, unter anderem Canina, unterstützen den Aufruf und rufen den Zoofachhandel dazu auf, die Petition zu unterstützen. Die Petition kann im Internet unterzeichnet werden unter https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_10/_28/Petition_61871.html
Zur Startseite
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
Fachzeitschrift für den Zoofachhandel und die gesamte Heimtier-Branche
Lesen Sie auch