Erstes Halbjahr

Zooplus kämpft mit höheren Kosten

22.08.2017

Nachdem die Zooplus AG für das ersten Halbjahr 2017 bereits im Juli eine Steigerung ihrer Umsatzerlöse um 21 Prozent auf 517 Mio. Euro sowie eine Fortsetzung des Wachstumskurses meldete, (petonline berichtete) gibt das Unternehmen nun weitere Details bekannt.
Demnach erreichte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Halbjahr einen Wert in Höhe von 5,1 Mio. Euro und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Rohmarge erreichte mit 24,5 Prozent einen Wert leicht unter der Rohmarge der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016, was laut Zooplus durch ein sehr wettbewerbsintensives Marktumfeld bedingt war.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im ersten Halbjahr, so dass die Gesamtmarge einen Wert von 29,3 Prozent erzielte und damit 0,3 Prozent unter den Werten des ersten Halbjahres 2016 lag. Die Gesamtkosten für Marketing, Logistik, Zahlungsverkehr, Personal und Verwaltung sowie Abschreibungen und Zinsen reduzierten sich bezogen auf die Umsatzerlöse um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen Wert in Höhe von 28,3 Prozent.
Die Anlaufkosten für das Ende 2016 in Betrieb genommene Fulfillmentcenter in Antwerpen sowie das im März 2017 eröffnete lokale Fulfillmentcenter in Birmingham wirkten sich belastend auf die Kostenquote aus. Zusätzlich wurde in den Aufbau zusätzlicher IT-Entwicklungskapazitäten zum weiteren Ausbau der Zooplus-IT-Plattform investiert. Wie Zooplus erklärt, konnte das Wachstum erneut vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Der Free Cashflow lag für die ersten sechs Monate 2017 bei 7,4 Mio. Euro, im ersten Halbjahr 2016 lag er bei 8,7 Mio. Euro.
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