Kaufzurückhaltung bleibt

Verbraucherstimmung hellt sich auf

Der HDE zeigt, dass zum Jahresbeginn 2026 die Anschaffungsneigung der Deutschen sinkt und die Sparneigung gleichzeitig steigt.(Quelle: Pixabay, Gerd Altmann)
Der HDE zeigt, dass zum Jahresbeginn 2026 die Anschaffungsneigung der Deutschen sinkt und die Sparneigung gleichzeitig steigt.
14.01.2026

Nachdem die Verbraucherstimmung im Dezember 2025 das Jahr mit dem tiefsten Stand seit einem Jahr beendet hat, beginnt das neue Jahr mit einer leichten Stimmungsaufhellung. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). Die Kaufzurückhaltung bleibt jedoch bestehen.

Die Anschaffungsneigung der Deutschen sinkt im Vergleich zum Vormonat, gleichzeitig steigt die Sparneigung. Es zeigt sich somit eine Verlagerung vom Konsumieren hin zum Sparen, fasst der Verband zusammen und ergänzt: „In den kommenden Wochen scheinen die Verbraucher ein Finanzpolster aufbauen zu wollen, sodass kein größeres Wachstum beim privaten Konsum zu erwarten ist.“ Ablegen werde man die Zurückhaltung voraussichtlich erst, wenn sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen verbessern, ist der HDE überzeugt.

Die Konjunkturerwartungen hellen sich im Vergleich zum Vormonat auf und fallen auch besser aus als vor einem Jahr. Positiv schauen die Deutschen zudem auf die weitere Entwicklung ihrer Einkommenssituation.

„Das Jahr 2026 ist mit der Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden“, hält der Handelsverband fest und merkt an: „Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind insgesamt optimistischer als vor einem Jahr. Noch bestehen allerdings große Unsicherheiten, die zu einer anhaltenden Kaufzurückhaltung führen können.“

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