Gegen illegalen Welpenhandel

edogs stoppt private Welpeninserate

Die Hundevermittlungsplattform edogs hat ihre Richtlinien zum Welpenverkauf bereits am 1. März verschärft.(Quelle: Pixabay, lenestrand85)
Die Hundevermittlungsplattform edogs hat ihre Richtlinien zum Welpenverkauf bereits am 1. März verschärft.
11.05.2026

Die Hundevermittlungsplattform edogs hat laut einer Pressemeldung ihre Richtlinien zum Welpenverkauf bereits zum 1. März verschärft. Privatpersonen ohne entsprechende Nachweise können seitdem keine Welpen mehr inserieren, da Welpeninserate registrierten Züchtern in anerkannten Vereinen oder Verbänden sowie Anbietern mit gültiger Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz vorbehalten sind. Die Anonymität im Welpenverkauf auf der Plattform wurde beendet.

Damit griff edogs den neuen EU-Regelungen vor, die am 28. April verabschiedet wurden und sich speziell mit dem Tierwohl und der Rückverfolgbarkeit beim Kauf von Hunden und Katzen befasst ‒ pet berichtete. Diese wurde vom Europäischen Parlament auch als Instrument gegen den illegalen Welpenhandel geschaffen ‒ ein in Europa bislang hochlukratives Verbrechen.

Die Umstellung führte bei edogs unmittelbar zu einem deutlichen Rückgang der Inseratszahlen , teilte das Unternehmen mit. Für edogs sei dies jedoch eine bewusste Entscheidung für mehr Qualität und Sicherheit.

„Plattformen tragen Verantwortung. Wir reagieren nicht erst, wenn die Regulierung kommt, sondern wir gehen den Weg aktiv voran“, so Lena Büker, Geschäftsführerin von edogs. „Ziel ist es, kriminellen Strukturen keine Bühne zu bieten.“

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