Die Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel sind 2025 erneut gestiegen – von 4,95 auf 5,11 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent, während der Umsatz nur um 2 Prozent zulegte. Das geht aus der aktuellen Studie des EHI Retail Institute hervor.
Den größten Teil der Verluste verursacht laut den Kölnern Diebstahl: Auf Kundschaft, Mitarbeitende, Lieferanten und Servicepersonal entfallen zusammen 4,33 Mrd. Euro (2024: 4,20 Mrd. Euro). Allein die Kundschaft wird für Warenverluste von 3,05 Mrd. Euro verantwortlich gemacht – ein Anstieg um 3,4 Prozent. Auf die eigenen Angestellten entfallen 910 Mio. Euro, auf Lieferanten und Servicefirmen 370 Mio. Euro; die restlichen 780 Mio. Euro resultieren aus organisatorischen Mängeln. Dem Staat entgehen rund 590 Mio. Euro Umsatzsteuer pro Jahr.
Rechnerisch bleiben jährlich rund 24,8 Millionen Ladendiebstähle im Wert von je 123 Euro…














